Nach der Preview (Hier gehts zum Preview!) folgt nun der abschließende Test des Horror-Shooters „Necrovision 2“. Das Spiel ist fertig gestellt und steht nun in den Geschäften. Schauen wir doch mal, was sich geändert hat.
Starten möchten wir wie gewohnt mit einem Trailer zum Spiel.
Gameplay
Der Spielablauf ist identisch mit der getesteten Vorab-Version, daher ist der Preview in der Form nichts hinzuzufügen. Allerdings sind beim nochmaligen Spielen einige Sachen aufgefallen, die mir vorher nicht bewusst waren. Da wäre die künstliche Intelligenz zu nennen. Die KI der befreundeten Truppen ist recht gut gelungen. Die der Monster ebenfalls, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die den Schwierigkeitsgrad ungewollt sehr einfach werden lassen.
Die monströsen Endgegner der Levels lassen sich je nach Umgebung leicht austricksen. Die Dämonen verkanten sich einfach in den Gegenständen oder Mauern, die die Levels „verschönern“ sollen. So werden wir nicht mehr getroffen und erledigen einen riesigen Dämon einfach mit der Pistole. Ohne diese KI-Schwäche hätte man Fässer, die explodieren, anschießen müssen, oder man hätte an Druckventilen drehen müssen, damit Gas austritt, das das Monster extrem schwächt. Monster, die sich verkeilen, sind ja so gesehen klasse.
Sie nagen zumindest nicht an unserem Hals, nur stört es doch schon, wenn die eigenen Alliierten dasselbe tun und ihre Hilfe dadurch unbrauchbar wird. Gott sei Dank geschehen diese Fehler meistens nur bei den besonders großen Bestien. Mir kam es auch so vor, als wenn in den Leveln mehr Waffen und Gegenstände platziert wurden.
Nach dem Abschließen eines Levels kann man in der Halle der Herausforderungen diese nochmals spielen und sich so Boni und Waffen verdienen. Diese stehen damit im normalen Spielverlauf permanent zur Verfügung.
Grafik und Sound
Die Grafik wurde ebenso beibehalten, allerdings erklingen aus den Boxen nun ins Deutsche synchronisierte Stimmen, die super zur Atmosphäre passen: ängstlich, panisch und gehetzt – das fährt einem direkt ins Knochenmark.
Steuerung
Genau wie in der Preview. Kleiner Tipp: Die Ladebildschirme geben einem Hinweise mit auf den Weg, welche die Zombiejagd einfacher machen.
Über Internet oder Netzwerk kann man mit Freunden gegeneinander spielen, dazu schaltet man verschiedene Level frei und kann sich seine Spielfigur sogar frei definieren.
Der neue Modus „Gas Angriff“ sorgt für Abwechslung.
Atmosphäre
Mit den deutschen Stimmen passt alles ein wenig besser, nun muss nicht jeder die englische Sprache beherrschen um sich zu ängstigen.
Zusammenfassung
Schade, dass die künstliche Intelligenz ein wenig schwächelt, vielleicht wird das ja noch gepatcht. Wäre schade um die Taktiken, die man brauchen sollte, um die Oberbösewichte zu besiegen. Ansonsten klasse Schocker!
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