Die Levels sind sehr linear aufgebaut und lassen keinen Platz für Alternativen. Insgesamt folgt die Story nur einem primären Erzählstrang, was bei „Dead to Rights: Retribution“ dem Spiel nicht zum Nachteil gereicht wird. Denn Handlung und Aufmachung überzeugen. Alleine die Missionen mit Shadow, bei denen Anpirschen und lautloses Umbringen gefordert sind, tragen viel zum Spielspaß bei.
Grafik und Sound
Grafisch kann man bei „Dead to Rights: Retribution“ nicht sehr viel kritisieren. Es gibt kaum Fehler. Die Kampfszenen und die Umgebung sind gut ausgearbeitet und überzeugen sicher auch Grafikfetischisten.
Der Sound ist Geschmackssache und trifft sicher bei manchen auf taube Ohren. Die Hintergrundgeräusche hören sich authentisch an und sind gut synchronisiert.
Steuerung
Die Steuerung beider Hauptcharakter bildet überhaupt kein Problem. Sie ist sehr einfach und kann von Anfänger schnell erlernt werden. Ab und zu erscheinen auch kleine Pop-Ups mit Tasten, die Ihnen helfen Entwaffnungen oder Quick-Time-Events auszulösen. Alles im allem gestaltet sich die Steuerung sehr simpel.
Atmosphäre
Die düstere Atmosphäre wird mit Regen und vielen Nachtmissionen unterstrichen. Man kann sich als Spieler gut in diese von Gewalt beherrschte Situation hineinversetzten. Die Stadt mit ihrer scheinbaren Hilflosigkeit wird glaubhaft dargestellt. Außerdem bekommt man als Spieler ein gutes Gefühl, wenn man das Elend aus Grant City vertreibt.
Für Fans der „Dead to Rights“-Serie ist dieser Teil ein Pflichtkauf. Anfänger können „Dead to Rights: Retribution“ als guten Einstieg ins Action-Genre sehen, da es nicht viel Vorwissen und Können im Bereich Steuerung bedarf. Insgesamt ist „Dead to Rights: Retribution“ ein guter Vertreter eines blutigen Actiongames.