„Rune Factory Frontier“ ist ein Ableger der „Harvest Moon“-Familie und verbindet die beliebte Landwirtschaftssimulation mit klassischen JRPG-Elementen. Ob sich dieses Hybrid-Gamedesign bewährt, erfahren Sie in unserem Review.
Der junge Raguna hat sein Gedächtnis verloren und wandert auf der Suche nach seiner verschwundenen Lebensretterin etwas ziellos umher. Als er vor Wind, Wetter und der hereinbrechenden Nacht in einer Kirche Schutz sucht, trifft er eine hilfsbereite Nonne, die ihm Unterschlupf gewährt. Ebenfalls lernt er die hübsche Tau kennen, die sich als jenes Mädchen vorstellt, auf dessen Suche sich Raguna befunden hatte. Die beiden beschließen, im Dorf Trampoli zu bleiben und Raguna zieht im leerstehenden Haus als Taus Nachbar ein. Trampoli jedoch ist ein etwas eigenwilliges Dorf, denn nicht nur wird Tau in ihren Träumen von jemandem um Hilfe gebeten, sondern außerdem schwebt über dem verschlafenen Örtchen eine riesige Insel in Form eines steinernen Wales in den Wolken.
Gameplay
Sie schlüpfen in die Rolle von Raguna. Als echter Teil der „Harvest Moon“-Reihe können Sie natürlich in „Rune Factory Frontier“ Felder bestellen und Gemüse anbauen, denn vor Ihrem Haus befindet sich ein heruntergekommener Acker. „Rune Factory Frontier“ stellt es Ihnen frei, zu machen, was Sie wollen. Sie können beginnen, Samen zu säen, mit Dorfbewohnern sprechen oder dem Geheimnis der Wal-Insel nachforschen, ohne vorgegebene Geschwindigkeit, jedoch mit teilweise starrem Ablauf. So fehlt es Ihnen am Anfang des Spiel an Werkzeug, denn im Gegensatz zu anderen „Harvest Moon“-Teilen verfügen Sie nicht sofort über das ganze Arsenal von Hammer, Sichel, Axt usw. So können Sie anfangs gerade mal drei Felder anlegen, bevor Ihnen Felsen und Baumstümpfe den Fortschritt auf dem eigenen Feld verwehren. Basisgeräte sind allesamt Geschenke der NPCs, jedoch müssen Sie den richtigen Charakter zur richtigen Zeit mehrmals ansprechen, bevor er/sie das Objekt der Begierde herausrückt. So klappern Sie etwa stundenlang die Läden der Stadt auf der Suche nach der Axt ab, bevor Sie entdecken, dass die örtliche Nonne eine unter der Kutte hervorzaubert, sobald sie auf herumliegende Äste und Zweige angesprochen wird.