Quizspiele gibt es wie Sand am Meer, aber richtig gute gibt es nur einige. Ob auch das „Galileo Family Quiz“ zu diesen gehört, erfahren Sie in unserem Review.
„Galileo Family Quiz“ spielt sich in etwa so: Stellen Sie sich einen aus einem reglosen Bild bestehenden, namenlosen Moderator vor, dem man bei jedem Satz am liebsten an die Gurgel gehen würde, weil er die von Ihnen zu bewältigenden Minigames und Fragen immer und immer wieder mit den selben, nichtssagenden Sätzen kommentiert.
Vier Spielmodi versprechen normalerweise einiges an Abwechslung, doch auf „Galileo Family Quiz“ trifft das nicht zu. Der einzige Modus, der durch Wissen gewonnen wird, ist das Masterquiz, denn in den anderen, mit mehreren Spielern bestreitbaren Varianten geht es schlicht darum, die lästigen Minigames zu gewinnen. Denn für ein solches erhält der Gewinner 1000 Punkte, für eine richtig beantwortete Frage lediglich 100 – so viel zum Thema Quizspiel.Wissen und SpieleJeder Teilnehmer ist am Spielbrett in der Form eines von vier vorgefertigten Charakters vertreten, die eine klassische Familie (Eltern, Sohn, Tochter) verkörpern. Wer auf welches Feld vorrücken darf entscheidet ein Glücksrad – maximal sind es jedenfalls vier Felder auf einmal. Im Modus Rocket Science und an Kreuzungen in anderen Modi dürfen Sie frei wählen, welchen Pfad Ihre Figur entlang schreiten soll. Wenn auf dem gewünschten Zielfeld bereits ein anderer Spieler seinen Avatar geparkt hat, kommt das beste Feature des Titels zur Anwendung und es gilt, den Kontrahenten in einer Partie Schere-Stein-Papier zu besiegen, in der kurzfristig sogar so etwas wie Spaß aufkommen kann.
Ganz anders ist das bei den Minigames. Was hier vor allem stört, ist die Steuerung, die nur sehr ungenau funktioniert. Die klügste Idee ist es, sich mit den Mitspielern abzusprechen, und einfach bewegungslos zu warten, bis das Zeitlimit abgelaufen ist, denn in diesem Fall erhalten durch den Gleichstand alle Spieler die 1000 Punkte - und das Spiel kann wirklich durch Wissen entschieden werden.
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