Selten hat mich ein Game so sehr geschafft wie das Rollenspiel „Mount and Blade: Warband“. Die Grafik mag zwar nicht die Schönste sein, trotzdem lohnt es sich, ein Auge auf den Titel zu werfen. Lesen Sie hier unser Review.
Die Welt von „Mount and Blade: Warband“ ist mit der anderer Rollenspiele nur bedingt vergleichbar. Zwar erkunden Sie eine mittelalterliche Welt wie in den Titeln der „Gothic“- und der „The Elder Scrolls“-Reihen, doch werden Sie weder auf Zauberer, Untote, Drachen oder sonstigen Fantasy-Firlefanz treffen. Wenn Sie jetzt sagen sollten: „Das klingt ja langweilig“, dann lassen Sie sich durch folgendes Video vom Gegenteil überzeugen.
Mein Abenteuer
In Form einer Geschichte beginnen Sie mit der Erstellung Ihres Charakters. Sie legen den Beruf seiner Eltern fest, was er oder sie in der Kindheit und der Jugend gelernt hat und schließlich warum Ihr Held seine eigentliche Heimat verließ, um im ehemals geeinten Königreich Calradia sein Glück zu suchen. Je nachdem, welche Eingaben Sie tätigen, beeinflusst dies die Anfangs-Attribute Ihres Charakters, dem Sie außerdem noch einige weitere Punkte verpassen dürfen. In unserem Fall erschufen wir einen Mann, dessen Vater ein verarmter Adeliger war. Er ging bei einem Kaufmann in die Lehre und trainierte in jungen Jahren den Kampf mit dem Schwert und der Armbrust.