Die Grafik näher zu definieren, ist schon eine Leistung an sich. Die Source–Engine wurde genutzt, um das Spiel zu erschaffen, daher auch die bildgewaltigen Gestaltungsmöglichkeiten, die das chilenische Entwickler-Team voll ausgekostet hat. Die Figuren sind weich animiert und die Umgebung sucht Ihresgleichen. Von den Texturen her hätte man aber mehr herausholen können. Landschaften sind oftmals ein wenig öde und Gebäude zu „einfarbig“. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass eine Welt so vorher nie in einem Spiel dargestellt wurde. Der Sound passt super zum Spiel und fügt sich nahtlos ins Geschehen ein.
Steuerung
Wie für den PC üblich sind Maus und Tastatur zum Spielen ausreichend. Empfehlen würde ich aber einen Gamecontroller für die Vielzahl der Kombinationsangriffe. Es spielt sich um ein Vielfaches einfacher.
Atmosphäre
Drogenrausch oder Künstlerwahn – ich kann nicht sagen, wie die Entwickler auf die Idee zu dieser Welt gekommen sind – aber ihnen ist es gelungen, ein optisch einzigartiges Spiel zu entwerfen. Daher wurde „Zeno Clash“ auch für den Preis „Exellence in Visual Art“ nominiert, der beim Independent Games Festival 2009 verliehen wurde.
Zusammenfassung
Skurril, einzigartig und seltsam ... Mir gehen beim Beschreiben des Spiels die Adjektive aus, aber es macht viel Spaß. „Zeno Clash“ ist zwar nicht umfangreich – man schafft es in bis zu 5 Stunden durch zu spielen – aber es reißt einen mit und oftmals traut man seinen Augen kaum, was man da wieder vor sich sieht. Ich sage nur – genießen Sie den Trip und Hände weg von den Drogen!