Es muss viele Menschen geben, die in der Freizeit gerne den Beruf Anderer nachspielen. Warum sollten sonst Spiele wie „I Love Beauty: Make-up Studio“ entwickelt werden? Wir mögen unsere Arbeit zwar sehr, haben uns für Sie aber trotzdem mit dem Titel aus dem Hause S.A.D. befasst. Hier unser Review …
Sie werden es mir vielleicht nicht glauben, aber es gibt in „Make-up Studio“ eine Story. Und zwar handelt die von Ihnen! Sie dürfen sich eines von drei vorgefertigten Bildern aussuchen, und Ihren Namen dazu eingeben – schon dürfen Sie loslegen! Nachteil für männliche Spieler: Es sind nur Frauen wählbar, dabei weiß doch jedes Kind, ach, lassen wir das …
Punkti, Punkti, Strichi, Strichi, …
Also, die Handlung ist wie folgt: Ihr Charakter hat sich in einem Schönheits-Salon beworben und ist dort eingestellt worden. Das Bewerbungsgespräch ist – wie die restlichen Gespräche – zwar nicht vertont worden, kann aber als Texteinblendung in einer Art Zwischensequenz verfolgt werden.
Da Sie nun den Posten haben, müssen Sie die Grundlagen der Kosmetik lernen, in dem Sie das Tutorial spielen. Lustig ist, dass Ihre Chefin an Ihnen zweifelt, da Sie keinerlei praktische Erfahrung haben, Ihnen aber gleichzeitig anbietet, das Tutorial zu überspringen, damit Sie sich schneller um die Kunden kümmern können. Egal, auf jeden Fall heißt es unansehnliche Pickel zu übermalen, gleichmäßig Make-up aufzutragen, überflüssige Wimpern zu zupfen oder auch mal die Fingernägel der Kundinnen zu bearbeiten.
Haben Sie einen Kunden bedient, wird in der enthaltenen Enzyklopädie ein Eintrag freigeschaltet, der Ihnen Hintergrundinformationen und eine Anleitung zum Nachmachen inklusiver wertvoller Tipps liefert. Wir haben keine Mühen gescheut und präsentieren Ihnen sogar ein Testvideo zu „I love Beatuy: Make-up Studio“.