Hier gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die WASD-Standardkonfiguration erfüllt wie gewohnt ihren Zweck. Erweitert wurde diese mit einigen Funktionen, wie zum Beispiel mit dem ausrüsten des Ladegerätes, in dem Sie die Taste „F“ gedrückt halten. Ebenfalls einfach funktioniert der Handel. Auf ein Inventar, aus dem Sie rollenspieltypisch irgendwelche Gegenstände in einen Warenkorb legen, wurde verzichtet. Sie sehen sich einfach die angebotenen Waffen und Objekte an und wählen diese aus.
Ein Mehrspieler-Modus hätte „Metro 2033“ nicht schlecht getan, da die Story bereits nach sechs bis sieben Stunden abgeschlossen ist.
Atmosphäre
So viel ist klar: Wenn Sie im Dunkeln oder in engen Räumen Angst haben, sollten Sie vielleicht einen Bogen um „Metro 2033“ machen. Außer eine andere Person spielt für Sie diese Abschnitte und Sie übernehmen an der Oberfläche die Kontrolle, denn dort ist der Gruselfaktor nicht ganz so hoch.
Davon abgesehen ist vor allem das Leben in den Stationen sehr gut präsentiert. Wie schon in „S.T.A.L.K.E.R.“ treffen Sie auf zusammensitzende Söldner, die sich gegenseitig Geschichten erzählen oder dem Spiel der Gitarre lauschen, während sie sich mit Vodka volllaufen lassen.
„Metro 2033” bietet eine etwas zu kurz geratene, Schocker-reiche Story, die dank der super Grafik und der dichten Atmosphäre sehr gelungen wirkt. Und ich nehme jetzt meine Taschenlampe mit, wenn ich mit der U-Bahn fahre – man weiß ja nie …