Auch wenn Sie nicht ins unmittelbare Umfeld des derzeit aktiven Charakters klicken, findet dieser trotzdem ohne Probleme den Weg. Durch einen Druck auf die Taste „E“ werden Ihnen die Ausgänge, über die Sie in die Stadtansicht oder zu anderen Orten gelangen, angezeigt. Selbiges passiert mit den interaktiven Objekten, wenn Sie die „F1“ betätigen. Um das Inventar angezeigt zu bekommen, bewegen Sie einfach den Cursor an den unteren Bildschirmrand. Mit den Maustasten geben Sie die Befehle „Gehen/ Nehmen/ Benutzen“ und „Untersuchen“. Einfach und verständlich.
Atmosphäre
In den düsteren Umgebungen in „Alter Ego“ stimmt so gut wie alles, auch wenn diese gerendert sind. Ständig hatte ich das Gefühl, im nächsten Moment Jack „The Ripper“ zu begegnen, aber dann wurde mir klar, dass dieser ja bereits im wesentlich stimmungsschwächeren „Sherlock Holmes“-Titel unterwegs ist.
Seit meinem letzten Point & Click-Adventure „Sanitarium“ ist schon einige Zeit vergangen. Es freut mich ungemein, dass es noch immer Spiele dieses Genres gibt, die Spaß machen. Zwar siedelt sich „Alter Ego“ grafisch nicht gerade im Spitzenfeld an, aber die Story weiß zu überzeugen. Und per Patch sollte auch das kleine Problem mit den [unverständliche Wörter eines Redakteurs. Männlich. Dauer 4 Sekunden] lösen lassen und ist deswegen auf jeden Fall einen Blick wert.