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Review
 

22.03.2010 – The Eye of Judgment: Legends

Gameplay

Wenn Sie den ersten Teil gespielt haben („The Eye of Judgment“ für PS3), ist Ihnen das Spielprinzip wohlbekannt, denn daran hat sich nicht viel geändert. Auf einem 3x3-Raster legen Sie Ihre Kreaturen, die eine bestimmte Reichweite, Angriffsrichtung und ein Element besitzen. Das Raster selbst besteht aus zwei Wald-, zwei Erd-, zwei Feuer-, zwei Wasser- sowie einem Biolith-Feld – diese Besonderheit wird Ihre Strategie sehr beeinflussen. So stehen Wasser und Feuer, Erde und Wald elementtechnisch im Gegensatz: Setzen Sie eine Wasserkreatur auf ein blaues Feld, so erhält es gleich +2 Lebenspunkte - müssen Sie sie allerdings auf eine rote Fläche stellen, erleidet Ihr Teammitglied sofort 2 Punkte Schaden! Bei einer durchschnittlichen Lebenskraft von etwa 6 Punkten ist dies schon eine Überlegung wert, und einige Kreaturen haben sogar die Einschränkung, dass sie zerstört werden, sollten sie nicht auf dem Feld ihres Elements stehen.

Was sich jetzt leicht anhören mag (wer wird sein Monster schon freiwillig beschwören, um es sofort sterben zu sehen?), wird umso fieser, als es Zauberkarten gibt, welche die Elementplatten des Spielfelds umdrehen können! Hier gilt also wie in jedem guten Kartenspiel nicht nur, die stärksten Kämpfer auf seiner Seite zu wissen, sondern auch eine gute Balance zwischen Heilung, Unterstützung und Zaubern zu finden.

Der große Vorteil gegenüber der PS3-Version von „The Eye of Judgment“ ist, dass Ihre neuen Karten im Spiel selbst mit der fiktiven Währung zu zahlen sind, anstatt Booster-Packs mit harten Euro zu finanzieren. Da Sie nicht nur die Storyline, sondern auch freie Duelle bestreiten können (welche Ihnen Karten und Gold bringen), ist es für Sie auch möglich, einfach mal nur leichte Gegner auszuweiden und vielleicht die eine oder andere gute Spielkarte zu erringen! Das Deck können Sie dann frei gestalten: Sie haben eine Obergrenze an Karten, die Sie im Deck haben dürfen, und eine Art Ersatzbank, von der Sie dann zwischen Duellen einfach ein paar Zauber oder Kreaturen austauschen dürfen. Es ist nicht unbedingt nötig, viel Zeit mit dem Erstellen Ihres persönlichen Decks zu verbringen – doch es erleichtert Ihnen vor allem die späteren Kämpfe mit den Fieslingen ungemein. Das Spielprinzip verläuft wie folgt:
 
 
 
 
 
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