Die Eigenschaften der verschiedenen Truppen sollten Sie ebenfalls bedenken. Es hat wahrlich wenig Sinn, eine Einheit Infanteristen über offenes Feld laufen zu lassen, um feindliche Panzer auszuschalten. Dafür können die Fußsoldaten Wälder betreten und dadurch feindliches Kriegsgerät umgehen oder diese Einheiten sogar aus der Deckung erledigen.
Durch die hohe Anzahl an verschiedenen Einheiten gibt es jede Menge auszuprobieren. Schon alleine der Panzerkampfwagen III steht in mehreren Ausführungen zur Verfügung und diese Unterscheiden sich nicht nur vom Aussehen her, sondern auch in Sachen Durchschlagskraft, Fuerrate und Panzerrung.
Damit Ihr frisch erworbener Truppenverband nicht unabsichtlich ins Schussfeld der gegnerischen Truppen rennt, erscheint ein kleines Warnzeichen, sobald Sie den Cursor über Gebiet bewegen, das innerhalb der Feuerreichweite feindlicher Truppen liegt.
Grafik und Sound
Nach so vielen guten Seiten des Spiels muss aber auch der Schwachpunkt angesprochen werden und dieser ist nun mal das schlichte grafische Gewand. Die Einheiten selbst sehen gar nicht übel aus, aber das Drumherum, also die Landschaft und Effekte könnten wesentlich schöner aussehen.
Sowohl Musik als auch Soundeffekte passen gut in das Spiel. Was ein wenig stört ist, dass es im Tutorial keine Sprachausgabe gibt. Außerdem wirken die Sprüche, die von angewählten Einheiten zu hören sind, ein wenig unmotiviert.
Steuerung
Wie im Titel „World in Conflict“ bewegen Sie die Kamera mittels WASD über das Geschehen. Mit der rechten Maustaste werden standardmäßig Befehle erteilt und mit der Leertaste pausieren Sie das Spiel. Von diesen Unterbrechungen stehen Ihnen aber nur drei zu je einer Minute zur Verfügung und sollten in besonders brenzligen Situationen dazu benutzt werden, Ihren Truppen neue Befehle zu erteilen. Ein Schnellanwahl-Fenster am unteren rechten Bildschirmrand erlaubt es, eine Einheit anzuwählen, die derzeit nicht im Bild ist.