|
In der Rolle des Exorzisten und Mediums Patrick Weber besuchen Sie das Anwesen einer betagten Frau, das irgendwo im Nirgendwo zu stehen scheint. Ob es sich wirklich um die österreichischen Alpen handelt, geht weder aus den Dialogen, noch aus der Einleitung der Geschichte im Benutzerhandbuch hervor. Doch bevor es überhaupt so weit ist, heißt es das Spiel zu installieren, was gar nicht so einfach ist. Nach dem Herunterladen des Patches V1.0 – sollte nicht die Verkaufsversion 1.0 heißen? –, dank dem das Spiel nicht ständig abstürzt und eines weiteren Programms von der offiziellen Website, klappt es dann doch und erwartungsvoll starten wir in das Abenteuer. Horror?Die einführende Sequenz erleben Sie durch die Augen von Caroline, der alten Dame, die alleine in der riesigen Villa zu leben scheint. Sie schreitet von einem im Obergeschoss gelegenen Zimmer bis zur Eingangstür, um diese Ihrem eigentlichen Protagonisten Patrick zu öffnen. Ein Monolog, gesprochen vom Exorzisten, begleitet die Szene und verrät die edlen Absichten – „Ich bin nur wegen dem Geld hier“ – Ihres Alter Egos. Schnell stellt sich heraus, dass ein ehemaliger Bewohner des alten Gemäuers, Lilian von Gruber, ein einst angesehener Musiker, versuchte seine verstorbene Mutter aus dem Reich der Toten zurückzuholen und dabei nicht vor dunkler Magie und vielen Menschenopfern zurückschreckte. Patrick hat eine besondere Fähigkeit. Er kann sich durch das Zusammenführen seiner Hände in die Welt der Dämonen befördern, in der die Umgebung in einem blassen Rot erscheint, die von Ihren Gegnern bevölkert wird. In der realen Welt können Sie gegen diese Kreaturen nämlich nichts ausrichten. Dieser Umstand macht die vermeintliche Fähigkeit zu einem lästigen Pflichtpunkt. Jedes Mal, wenn sich der Stil der Musik verändert und die Umgebung durch weiße Blitze erleuchtet wird, heißt es, ins andere Reich zu wechseln und den Zombie-Wesen den Garaus zu machen.
|
|