Wir befinden uns im Jahre 1995! Es ist das Geburtsjahr einer fantastischen Spielserie, die Fans weltweit in ihren Bann zog. Die Rede ist vom Echtzeitstrategiespiel „Command & Conquer“. Damals ging der erste Teil „Der Tiberiumkonflikt“ noch unter dem Banner der Westwood Studios an den Start und schon damals konnte der Titel mit spannenden Missionen und für damalige Verhältnisse hochwertigen Videosequenzen aufwarten. Nun, stolze 15 Jahre später, soll die Spielserie, in der die grünen Kristalle namens Tiberium, die Global Defense Initiative (kurz GDI) sowie die Bruderschaft der NOD im Mittelpunkt stehen, ihr hoffentlich erfolgreiches Ende finden. Ob der Schlussakt zu überzeugen weiß oder nicht, erfahren Sie im folgenden Review.
Intro
Wie es sich für einen Ableger der „Command & Conquer“-Spielreihe gehört, startet das Spiel mit einem kinoreifen Intro, in dem Schiffe durch Manchester City fliegen. Die gesamte Stadt ist mit den grünen Tiberiumkristallen übersät. Sogar vor dem Hauptquartier der höchsten GDI Verantwortlichen hat das Tiberium nicht Halt gemacht. Nach der Landung der Flugschiffe beim GDI Hauptquartier sieht man zwei bewaffnete Soldaten, die einen verhüllten Mann eskortieren. Im Konferenzsaal der GDI angekommen, wird das Licht um diesen mysteriösen Besucher gelüftet. Es ist KANE! Kane, der allen „Command & Conquer“ Fans ein Begriff sein sollte, taucht also in freien Stücken im GDI Hauptquartier auf? Was hat es mit diesem Besuch aufsich? Die GDI Verantwortlichen wirken nicht wirklich überrascht, dass der Erzfeind Kane auf einmal vor Ihnen steht. Wie es sich für ihn gehört, spricht er die anwesenden Personen gleich mit „Brüder und Schwestern“ an und im nächsten Atemzug holt er etwas aus seinem Mantel. Eine aussergewöhnlich aussehende Kugel, in der Schriftzeichen herumfliegen. Es scheint der legendäre Tasetus zu sein.