Steigen Sie ein und nehmen Sie die Verfolgungsjagd auf mit Sonic und seinen Freunden. Der vor Kurzem erschienene Racing-Titel wurde von uns getestet. Ob er die Leistungen von der Preview-Version toppen und als echter Konkurrent zu „Mario Kart“ gehandelt werden kann, lesen Sie jetzt …
Starten möchten wir mit dem offiziellen Trailer des Titels.
Lange schon beansprucht „Mario Kart Wii“ den Thron der bunten Rennspiele mit bekannten Figuren aus diversen Mario-Universen. Doch dieses Monopol wird jetzt von Sega angegriffen. Mit „Sonic & Sega All-Stars Racing“ griff das japanische Entwicklerstudio tief in den Farbtopf und kreierte eine bunte Rennwelt, in der Sie alle bekannten Figuren aus den Sega-Dpielen treffen. Mit Charakteren wie zum Beispiel Shadow, Aiai, Billy Hatcher, Amigo und vielen mehr, stellen Sie sich in verschiedenen Spielmodi und Spielweisen Ihren Gegnern, immer bedacht darauf zu gewinnen.
Im Hauptmenü stehen Ihnen die Modi Zeitrennen, Grand Prix und Multiplayer zu Verfügung. In Zeitrennen können Sie, wie der Name schon vorausnimmt, Bestzeiten auf den verschiedensten Strecken aufstellen und in einer Rangliste begutachten. Haben Sie jedoch auf etwas Gesellschaft Lust, empfiehlt sich der Grand Prix-Modus. Anders als beim Zeitrennen, bei dem Sie alleine die Strecke bestreiten, nehmen Sie es hier mit Sega-Konkurrenten auf. Ein Grand Prix besteht dabei aus vier Rennen, bei denen es heißt, so viele Punkte als möglich zu erlangen. um in der Gesamtwertung vorne zu liegen.
Wenn Sie am Ende dieser vier Rennen die meisten Punkte eingeheimst haben, werden Sie mit neuen Grands Prix und Trophäen belohnt. Zusätzlich erhalten Sie für jeden Sieg Geld, welches Sie im Einkaufsmodus für neue Fahrer ausgeben können. Natürlich klingt das alles jetzt ziemlich einfach, doch einen Grand Prix zu gewinnen, geschweige denn einen Sieg ein zu fahren, gestaltet sich oft als ein schweres Unterfangen. Auf jeder Strecke symbolisieren Fragezeichen Gegenstände, mit denen Angriffe auf Sie oder Mitstreiter durchgeführt werden können. Ist ein Gegenstand von Ihnen aufgesammelt, sehen Sie am Bildschirmrand ein Popup mit einer Aktion. Sie können lenkbare Raketen, Minen und Schilder einsetzten um sich an die Spitze des Feldes zu kämpfen. Dabei hilft Ihnen auch der Boost, welcher mit jedem Drift aufgefüllt und sofort danach aktiviert wird.
Im Multiplayer-Modus mit Splitscreen beschreiten Sie gemeinsam mit Freunden entweder Rennen oder Minigames. Die Minigames sorgen für richtig viel Spielspaß. „Fang den Chao“, „Schnapp“ und „Rausschmeißer“ sind nur einige der Multiplayer-Spaßbomben. Sie müssen Luftballone Ihrer Freunde abschießen, versuchen in einer Zone solange als möglich auszuharren um Punkte zu bekommen und die meisten Goldtaler stibitzen. Ihre Lauchmuskeln werden dabei sehr strapaziert.
Die Grafik ist zwar nicht recht detailreich, doch die bunte Gestaltung sorgt für ein fröhliches Ambiente. Die musikalische Umrahmung klingt verspielt und passt wie die Faust aufs Auge. Die Entwickler haben bei den Rahmenbedingungen dieses Titels kaum gepatzt.
Steuerung
Steuern lässt sich der Fahrer sehr einfach. Mit dem gleichzeitigen Drücken der hinteren unteren Knöpfe (im Speziellen bei PS3 und Xbox 360) vollführen Sie Drifts, die Sie dann mit dem Analogstick ausgleichen müssen. Streifen Sie vor dem Ende des Drifts eine Leitschiene, wird kein Boost ausgelöst. Dieses koordinative Problem tritt vor allem in der Eingewöhnungsphase auf, verschwindet jedoch nach kurzer Übungszeit.
„Sonic & Sega All-Stars Racing“ ist eine gelungene Mischung aus Racing-Action- und Multiplayerspaß. Spieler mit Vorliebe für bunte Casual Games, müssen diesen Titel einfach im Regal stehen haben. Auf einer langweiligen Party mit Freunden wäre dieses Spiel sicher ein Stimmungsretter.
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