Außerhalb der Kämpfe bedarf die Steuerung keiner Erklärung. Sie laufen einfach mit dem linken Stick und Ihr Charakter springt an vorgegebenen Stellen automatisch. In den Kämpfen geht es schlicht darum, die für den jeweiligen Gegner richtige Taktik zu wählen, was gleichzeitig der Schwerpunkt der Kämpfe ist. Fähigkeiten, Angriffe, Items und Gegner werden aus dem kleinen Menü im unteren linken Bildschirmrand mit der X-Taste ausgewählt. Der Angriff an sich wird ohne weiteres Zutun ausgeführt. Abwechslung bringt der Morph-Modus der Eidolons, in dem Sie zusätzlich zur X-Taste den Analogstick in eine Richtung neigen. Sie merken also, dass die Steuerung sehr einfach zu handhaben ist, was jungen Spielern sehr entgegenkommt.
Atmosphäre
Die Geschichte rund um die Fal’Cie, L’Cie und die Beziehungen der Charakteren zu einander, sowie die verschiedenen Orte, an die es den Spieler verschlägt, lassen mich ein ums andere Mal doch noch eine Stunde länger spielen. Ich bin nur einfach nicht mehr sicher, ob „Final Fantasy XII“ nun ein abgespecktes Rollenspiel oder ein erweitertes Action-Adventure ist.
Die Genre-Grenzen sind zwar nicht mehr wirklich erkennbar, doch trotzdem macht „Final Fantasy XIII“ viele Stunden lang Spaß. Dafür sind vor allem die schicke Grafik, die hoch interessante, wenn auch etwas verworrenen Handlung und die einfache Steuerung verantwortlich. Außerdem ist es eine Weile her, dass mich ein Spiel für so lange Zeit an der Stange hielt.