Seit über zwanzig Jahren erscheinen regelmäßig Ableger der „Final Fantasy“-Reihe, die gleichzeitig zu den Aushängeschildern der japanischen Rollenspiele gehören. Wir haben den dreizehnten Teil der Serie gespielt und präsentieren Ihnen unsere Wertung.
Beginnen möchten wir wie im Spiel mit einen Hochglanz-Trailer der Sie so richtig auf das Review einstimmen soll.
Cocoon, die fliegende High-Tech-Metropole über der Erdoberfläche von Pulse, wirkt ein wenig wie das Paradies der Zukunft. Es gibt allerdings seltsame Kristallwesen namens Fal’Cie, die über die Macht verfügen, Menschen außergewöhnliche Fähigkeiten zu verleihen. Mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist gemeint, dass die l’Cie genannten Auserwählten Magie wirken können. Klingt eigentlich gar nicht so übel, wäre da nicht die Sache mit der Bestimmung.
Der Fluch
Jeder der Gezeichneten – von den Fal’Cie Erwählte – trägt eine spezielle Tätowierung – erhält eine Aufgabe, die er erfüllen muss. Wird diese nicht erfüllt verwandeln sich die l’Cie in Monster, schaffen sie es, werden sie zu Kristall. So oder so scheint das Leben also zu enden, weshalb diese Gabe gleichzeitig als Fluch angesehen wird. Die Regierung von Cocoon verbreitet deshalb die Botschaft, dass alle l’Cie Feinde der fliegenden Stadt seien und hat den Plan, die Auserwählten in die Unterwelt, also nach Pulse, umzusiedeln. Das ist zumindest die offizielle Version, denn in Wirklichkeit sollen alle mit den Fal’Cie in Berührung gekommenen getötet werden.