Ja, der Mythos „StarCraft“ lebt – und ist lebendiger als je zuvor. Vor wenigen Tagen startete die Closed Beta-Phase rund um das Echtzeit-Strategiespiel, dessen erster Teil wohl im Herbst auf den Markt kommen soll. Erster Teil? Ja, „StarCraft 2“ wird in drei Tranchen erscheinen, zuerst die Terraner, dann die Zerg und schließlich die Protoss. Der Multiplayer-Modus, der diesmal nur über eine Internet-Verbindung ablaufen wird (kein LAN!), wird aber von Beginn an verfügbar sein und wieder auf das beliebte Battle.net zugreifen.
Von dort habe ich auch bereits flugs die Beta-Version heruntergeladen. Zuerst müssen Sie selbst Ihr Können einstufen (Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte) und treten dann 1 gegen 1, 2 gegen 2 oder FFA (Free For All) in jeweils zehn Bewertungsrunden gegen andere Beta-Tester an. Nach Abschluss der Bewertungen werden Sie in der Rangliste geranked und treten somit automatisch nur noch gegen etwa gleich starke Spieler an, was das Frustpotenzial minimieren sollte und ein gutes Matchmaking garantieren soll. Somit können Sie sich auch Schritt für Schritt auf der Leiter der Echtzeit-Strategen nach oben arbeiten.Alles … Vieles beim AltenGleich beim ersten Spieler eins gegen eins im Kampf mit einem anderen Terraner fällt auf: Vieles ist beim Alten geblieben. Sofort kennen sich Veteranen beim Interface aus, die Einheiten haben sich kaum verändert – okay, es gibt einen Zoom-In-Modus, um sich das Geschehen wir bei „Warcraft 3“ aus der Nähe anzusehen. Sonst ist aber alles sehr ähnlich ... wobei sich die Entwickler noch etwas mehr Mühe bei der Umsetzung des Chats geben sollten.
Beim zweiten Spiel, zwei gegen zwei, ich als Terraner, alle anderen als Zerg, zeigt sich, dass man viel Abstimmung im kooperativen Spiel braucht – dennoch macht das Teamplay einfach wahnsinnigen Spaß, da muss man nichts sagen.
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