Als Vergleich mit anderen Spielern bleibt Ihnen nur das interne Punktesystem mit den Sternen übrig. Auch gibt es keine anderen Profile - wenn einer Ihrer Mitspieler Ihren Highscore knacken sollte, steht eben dieser in der Liste, doch es ist nicht erkennbar für Dritte, wer von Ihnen diesen ergattert hat.
Atmosphäre
Wie vorhin erwähnt, lässt „echoshift“ Sie in eine ganz andere Dimension abtauchen. Dies ist allerdings gerade bei diesem Titel ein zweischneidiges Schwert! Denn während sich die ersten 15-20 Missionen in Minutenlänge lösen lassen und somit für den Handheld ideal sind, müssen Sie in den fortgeschritteneren Stadien schon gewaltig den Kopf rauchen lassen und manches Mal hilft es sogar, wenn Sie sich einen Plan zeichnen. (Kein Scherz!) Sie können zwar vor dem Spielen die Stufe ansehen, so lange Sie wollen, doch das Ende der Erfindung ist es nicht. Klar, es ist Sinn und Zweck eines Knobelspiels, langsam fordernder zu werden, doch trotz aller Liebe ist es im späteren Verlauf des Spiels unmöglich, zwei oder drei Level hintereinander zu spielen! Einerseits, weil es Sie zusammen eine gute halbe Stunde kostet, und andererseits, weil Ihr Gehirn nach einer Zeit die einfachsten Lösungen gerne übersieht. Doch nichtsdestotrotz ist dieser Titel genial - innovativ und gerade anfangs wirklich gut für zwischendurch!
Die Idee hinter „echoshift“ ist bewunderswert innovativ. Auch, wenn die Stufen schon an der Grenze zu „eindeutig zu lang“ kratzen, bleibt das Spiel motivierend, denn irgendwie muss der Level doch zu schaffen sein! Dank den vielen Echos, die Ihnen der Titel zur Verfügung stellt, packen Sie jede Herausforderung irgendwie - doch das ist oft nicht genug. Die ersten Missionen sind gut zum Begreifen des Spielprinzips, und danach wird es so richtig knackig. Allein die Origami-Blöcke werden Ihnen Kopfzerbrechen bereiten, und Sie sollten da schon ein Fan von Versuch und Irrtum sein ... Die Jagd nach den Sternen ist eröffnet - die knapp 20 Euro ist dieser Titel auf jeden Fall wert!