Der Nachfolger des Konsolen-exklusiven „Battlefield: Bad Company“ erscheint zur Freude vieler Spieler auch auf dem PC. Diese Version haben wir ausführlich gespielt und möchten in unserem Review davon berichten.
Wenn ich Ihnen erzähle, dass „Battlefield: Bad Company 2“ im 2. Weltkrieg spielt, würden Sie mir dann glauben? Nein? Tut es aber, zumindest die erste Mission, die gleichzeitig als Tutorial fungiert. 6. Oktober 1944. Zwei mit US Marines bepackte Schlauchboote fahren auf japanischem Gewässer Richtung Küste. Die Leute an Bord unterhalten sich über ihren Auftrag, während immer wieder Wellen gegen die Seiten der Boote klatschen.
Zu Beginn möchten wir Ihnen gleich einmal zwei Videos direkt aus unserem Testlabor servieren.
AuroraEin Wissenschaftler, der sich bereit erklärt hatte, überzulaufen, soll abgeholt werden. Der Weg zum Treffpunkt führt allerdings durch feindliches Gebiet. Plötzlich erhellt ein Suchscheinwerfer die Dunkelheit und richtet sich blitzschnell auf das Boot des zweiten Trupps. Maschinengewehrsalven töten alle, die sich auf ihm befinden. Wenige Augenblicke später wird auch Ihr Transportmittel entdeckt und von den Japanern mit mehreren Salven beschossen.
Ihr Team und Sie überleben mit Müh und Not. Anschließend dürfen Sie endlich die Kontrolle übernehmen und kämpfen sich durch die Schützengräben, einen kleinen Dschungel weiter Richtung Treffpunkt. Sie treffen den Wissenschaftler, dem die Angst ins Gesicht geschrieben steht. „Aurora“ heißt die Geheimwaffe der Japaner und ihrem Einsatz voran geht ein tiefer, langgezogener Ton, der dem eines Nebelhorns nicht unähnlich ist. Mit einem eroberten U-Boot brechen Sie und Ihr Team wieder auf und die Mission scheint geglückt – bis Sie das warnende Signal ein letztes Mal vernehmen und der Himmel hell erleuchtet wird.