Selten hat es ein einziger Mann geschafft, in Europa einen jahrelangen Krieg zu bescheren. Nein, hier geht es nicht um den Kerl aus Braunau, sondern um den französischen Feldherrn und Kaiser Napoleon Bonaparte, den die Jungs von Creative Assembly kurzer Hand zur Titelfigur Ihres Stand-Allone-Addons „Napoleon: Total War“ machten. Wir haben den Titel ausführlich gespielt und möchten in unserem Review davon berichten.
In der Rolle Napoleons spielen Sie vier Kampagnen, angefangen vom Italien-Feldzug und den Einsatz in Ägypten, bis hin zum Krieg mit Russland und schlussendlich die Auseinandersetzung, die ganz Europa ins Chaos stürzte. Der Werdegang Napoleons begann aber schon etwas früher, als der noch junge Korse nach Frankreich ging, um dort seine Ausbildung zu beginnen.Neues Spiel …Diese eher kurze Periode im Leben Napoleons erzählt das Tutorial, das sich mit der Kampagnenkarte beschäftigt. „Total War“-Veteranen wissen natürlich, dass auf dieser Gebäude errichtet, Armeen rekrutiert und diplomatische Beziehungen gepflegt werden. Trotzdem empfehle ich dieses Training zu absolvieren, da hier auch einige der Neuerungen im Vergleich zu „Empire: Total War“ erklärt werden.
Eines der neuen Features betrifft den Nachschub und die Verstärkung geschwächter Einheiten. Nachdem Sie eine Schlacht geschlagen haben, sind meist gleich mehrere Einheiten nicht mehr in voller Truppenstärke verfügbar. Um die Lücken zu füllen, müssen Sie entweder einen General in Ihrer Armee haben und sich gleichzeitig auf eigenem Territorium befinden, oder Ihre Truppen in eine Ihrer Städte verlegen. Das Programm rekrutiert daraufhin automatisch neue Männer.
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