In unserem Testvideo zu „Ninja Blade“ sehen Sie einige der verschiedenen Gegner, sowie die Einsatzgebiete der drei unterschiedlichen Schwerter. Grafisch sind vor allem die größeren Feinde, wie die gepanzerte Riesenspinne, sehr gut gelungen. Das Vieh hat mich doch tatsächlich zwanzig Minuten meines Lebens gekostet.
SteuerungPC-Spieler haben es meist nicht leicht, wenn ein zuvor auf einer Konsole erschienener Titel für den PC veröffentlicht wird. Leider macht da auch „Ninja Blade“ keine Ausnahme. Ein Menü mit der Maus steuern? Vergessen Sie’s! Besonders während den ohnehin recht kniffligen Quick Time-Einlagen irritieren die Icons der Xbox360-Tasten – Auf dem Bildschirm ist dann etwa ein Abbild der „A“-Taste des Gamepads und darunter „[LEERZEICHEN]“ zu sehen, was in der Hektik nicht leicht in einem panischen Moment endet. Im Zweifelsfall also das Gamepad aus dem Hause Microsoft benutzen.
Grafik und Sound
Natürlich darf man von einem beinahe ein Jahr alten Spiel keine Überraschungen erwarten, dennoch präsentiert sich das Action-Adventure recht ansehnlich. Die Modelle der Monster gefallen und sind mit netten Details ausstaffiert. Getrickst wurde bei der Darstellung des Großstadtdschungels. Auf den Straßen fahren nämlich keine Autos, sondern nur Lichterpaare in Weiß und Rot herum.
Eklige Monster müssen natürlich auch eklige Geräusche von sich geben. Die Viecher in „Ninjas Blade“ machen dies auch einigermaßen gut, an ein Soundbild eines „Dante’s Inferno“ kommt der Titel aber nicht heran. Auf deutsche Sprecher wurde verzichtet, weshalb mit Untertiteln vorliebgenommen werden muss.