Ist alles nach Ihrem Geschmack, stehen weiter Entscheidungen an. Aus sieben unterschiedlichen Kategorien können Rennen gewählt werden. Die Bandbreite reicht von Streckenpunkt-Rennen, bei denen Sie in einer freien Landschaft einen Punkt nach dem anderen abfahren bis hin zu Freestyle-Events in großen Hallen, wie sie an die „Masters of Dirt“ erinnern. Ganz individuell wird es in der Freie-Fahrt-Serie. Sie fahren, wie der Name schon sagt, frei auf einer Karte herum und starten bei kleinen Check-Points unterschiedliche Herausforderungen, wie zum Beispiel Zielsprünge. Dabei müssen Sie den richtigen Absprung erwischen, um die nötige Höhe und Richtung zu haben. Richtig spannend wird es aber erst in der Supercross- und der National-Serie. Wie von Motocross-Spielen gewohnt geht es auf Rundkursen, die mit allerhand Hügeln und Buckelpisten versehen sind, ordentlich zur Sache.
Für alle Rennen, die Sie absolvieren und dabei auch aufs Treppchen kommen, sammeln Sie Cash. Damit können Sie Ihre sogenannte MotoKarte aufmöbeln. Diese ist nichts anderes als eine Auflistung Ihrer aktuellen Kleidung und Ihres Fuhrparks. Mit dem verdienten Geld, dürfen Fahrzeuge aufgemotzt, neue Kleidung, Helme und ähnliches gekauft werden. Den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten steht also nichts im Weg. Dank dieser Karte dürfen Sie auch den Fahrer individuell an Ihren Geschmack anpassen. Sowohl die auf dem Rücken stehende Nummer, als auch der Name dürfen selbst gewählt werden.Grafik und SoundDie Grafik ist prinzipiell nicht wirklich schlecht. Die Fahrer und Fahrzeuge sind gut animiert, nur fehlt irgendwie ein Konzept. Die Reifen zum Beispiel scheinen eine bessere Textur zu haben als der Auspuff, was die Gesamtoptik ein wenig beeinträchtigt. Dafür stimmen andere Details wie zum Beispiel der Rauch, der fein aus dem Auspuff strömt. Auch die Landschaft ist zweigeteilt. Die nähere Umgebung sowie die Fahrbahn selbst sehen nicht schlecht aus, nur leider ändert sich der Eindruck schnell, wenn Sie den Blick ein wenig weiter schweifen lassen. Die Rundkurse kommen deshalb erheblich besser weg als die Rennen in der freien Landschaft. Die sieht dann mit den vielen eckigen Hügeln einfach nicht mehr schön aus. Zusätzlich gibt es an den Rundkursen gut animierte Zuschauer, die nicht wie Pappkameraden dort stehen, sondern auch Beifall klatschen. An manchen Stellen, fast immer bei den Siegerehrungen, haben sich Clipping-Fehler eingeschlichen.
|
|