Wenn sich ein Spiel sechs Jahre in Entwicklung befindet, dann ist es meistens ein Blockbuster auf den die ganze Welt wartet. Nicht so bei „Patrimonium“. Doch ob es sich das lange Warten ausgezahlt hat, lesen Sie in unserem Review.
Es war einmal vor langer, langer Zeit. Es muss so etwa Ende der 80er Jahre gewesen sein. Da bekamen die ersten Text-Adventures eine grafische Oberfläche und aus die Adventures waren geboren. Hier entstanden nun Videospielklassiker wie „Zak McKracken“, „Monkey Island“ oder „Maniac Mansion“. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von Shootern in den 90er Jahren wurden nach und nach immer weniger Adventurespiele produziert und irgendwann fror das Genre fast zur Gänze ein.
Dies ist die Geburtstunde von „Patrimonium“, denn eine Gruppe von Fans dieses Genres beschloss, ein eigenes Adventurespiel zu programmieren. Keiner von ihnen arbeitete beruflich in der Spieleentwicklung und so ist es nicht verwunderlich, dass es 12 Jahre gedauert hat, bis Patrimonium nun endlich als kostenloser Download bereit steht.GameplayIn der Rolle des 25-jährigen Julian Hobler, der soeben sein Physikstudium abgeschlossen hat, bekommen Sie Post von Ihrem ehemaligen Physikprofessor Prof. Dr. Peter Wonciek. Dieser lädt Sie inklusive Flugticket zu einer Reise nach Ägypten ein. Nachdem Sie Besuch von zwei schlagkräftigen Schuldeneintreibern bekommen, entschließen Sie sich, die Einladung anzunehmen, und machen sich Hals über Kopf auf den Weg zum Flughafen.
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