Im Februar gehen die 21. Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver über die Bühne und mit SEGA’s Sportumsetzung können Sie die Erfolge Ihrer Nationalathleten nun schon vorzeitig erleben. Ob „Vancouver 2010“ ein Platz auf dem Stockerl geglückt ist, lesen Sie in unserem Review.
Die Olympischen Winterspiele in Vancouver stehen vor der Tür; ab dem 12.Februar treten zwei Wochen lang über 5500 Athleten aus mehr als 80 Ländern in 86 Entscheidungen verteilt auf 15 Sportarten gegen- und miteinander für die Ehre ihres jeweiligen Landes an, denn wie das Motto der Spiele lautet: „Schmerz vergeht – Ehre besteht!“ Schmerzlich ist aber vor allem, wie wenig von all dem es ins Spiel geschafft hat.GameplayEtwas Zahlenjonglage zu Beginn: von 80 Nationen bei Olympia können Sie in „Vancouver 2010“ noch aus 24 wählen, die Sportartenzahl wurde auf sechs reduziert, was die Entscheidungen auf 14 beschränkt – Sportarten wie Curling, Eishockey und Biathlon wurden leider nicht umgesetzt, doch am stärksten wurde der Roststift bei den Athleten angesetzt, denn die über 5500 Sportler wurden auf zwei pro Land gekürzt, je einem namenlosen männlichen und weiblichen Teilnehmer. Keine Chance also, dass man als sein sportliches Idol antreten könnte. So entscheiden Sie sich im Trainings-, Wettkampf- oder Challenge Modus zwischen Alpin-Schi, Snowboard, Schisprung, Freestyle Schi, Eisschnelllauf und Bobfahren, wobei einige davon in einzelne Events wie Kurz- und Langstrecke oder Abfahrt, Slalom etc. unterteilt sind.Grafik und SoundGrafisch ist „Vancouver 2010“ gelungen, die Animationen sind schön, und der „Tunneleffekt“ vermittelt tatsächlich das Gefühl der rasanten Geschwindigkeiten, auf denen die meisten der Sportarten aufbauen. Im Sound-Department dürfen Sie allerdings nicht recht viel mehr als leichten Rock erwarten, die akustischen Effekte in den Wettkämpfen sind an sich aber naturgetreu umgesetzt.
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