Die operationsbedingte Aufwachphase verläuft für Shepard alles andere als gemütlich. Miranda, die Leiterin der Station auf der Sie untergebracht sind, und deren Stimme, sind zunächst das Einzige ist, dass Sie von ihr mitbekommen. Sie leitet Sie während eines Angriffs durch die Gänge auf dem Weg nach draußen. Irgendwie beschleicht einen das Gefühl, der Angriff hängt mit Ihnen zusammen. Auf dem Weg aus der Station begegnet Ihnen Jacob, ein Soldat, und am Ende Miranda selbst. Sie ist es auch, die Sie auf den aktuellen Stand und zugleich zum Leiter von Cerberus bringt. Der erläutert Ihnen, was in Shepards zweijähriger Abstinenz vorgefallen ist und schickt Sie gleich auf eine Aufklärungsmission, die mehr Licht in das Verschwinden der Kolonien bringen soll.
Damit zieht BioWare die Spieler gleich einmal in ihren Bann. Wie auch ein guter Film, muss auch ein Spiel die Aufmerksamkeit der Gamer gleich am Beginn voll an sich binden. Zwei Möglichkeiten der Herangehensweise bieten sich an und BioWare verknüpft beide. Einerseits, der Bildschirm als Attraktionsebene, das heißt dank knallharter Action, bekommt man Aufmerksamkeit und andererseits der Zugang auf emotionaler Ebene. Das Intro zeigt wie die Normandy angegriffen wird und Shepard stirbt. Damit ist der Spieler sowohl visuell als auch emotional angesprochen. Der Clou dabei, diese Bindung aufrecht zu erhalten. Neues Schiff, neues GlückNach der kleinen Aufklärungsmission starten Sie in einer Neuauflage der Normandy ins Abenteuer und machen sich auf den Weg, ein neues Team zusammen zu stellen. Das Schiff hat einige Upgrades erfahren. Nicht nur, dass der Pilot sich über den Lederbezug seines Sessels freut, auch neue Stationen sind dazugekommen. So dürfen Sie, sobald Sie über einen Wissenschaftler verfügen, auf einer eigenen Forschungsstation Aufrüstungen und Ähnliches für Ihr Arsenal erforschen.
Auch das interstellare Reisen ist komfortabler geworden. Wie auch schon in Teil Eins greifen Sie in der Hauptstation der Normandy auf eine Galaxis-Karte zu, um das Flugziel anzuwählen. Neu ist, dass Sie mit einer kleinen Kopie des Schiffs auf der Karte herumfliegen und anschließend per Tastendruck an Stationen andocken oder auf Planeten landen. Aber Vorsicht, weite Strecken lassen sich nur mit vollen Tank zurücklegen. Das heißt, wenn Sie den äußeren Rand der jeweiligen Sternensysteme erforschen möchten, müssen zwischendurch Tanklager konsultiert werden.
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