Sie wollten immer schon einmal Ihre High-Heels bewaffnen? „Bayonetta“ beweist wieder einmal, das diese Schuhwerk auch tödlich sein kann. Was es in der abgedrehten Welt aus dem Hause Sega sonst noch zu finden gibt, verrät unsere Review!
Vor langer Zeit herrschte Friede und Einklang im alten Europa. Die dunklen Kräfte der Umbra-Hexen und die helle Macht der Lumen-Weisen, sorgten dafür, dass die Welt im Gleichgewicht bleibt. Doch eines Tages brach Krieg zwischen den Parteien aus, den die Hexen für sich entscheiden konnten. Aus Angst, verdammten die Menschen daraufhin die Hexen und begannen sie zu jagen. Am Ende blieb nur noch eine übrig.
Heute ist die Welt noch immer aus den Fugen, und die drei Ebenen des Seins – die reale Welt, das Purgatorium, sprich das Fegefeuer, und das Inferno – scheinen immer mehr zu verschmelzen. Wo hört der Himmel auf, beginnt die Hölle? Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, kämpft sich Bayonetta durch Heerscharen himmlischer Krieger und sollte sie verlieren, geht es ab in die Hölle. GameplayGleich vorausgeschickt: Für zarte Gemüter ist „Bayonetta“ nichts! Es geht durchwegs hart zur Sache und die Altersempfehlung ist in diesem Fall unbedingt einzuhalten. Sowohl die Darstellung als auch die Geschichte richten sich eindeutig an erwachsenes Publikum, zumal der Wortwitz sonst auch kaum zu verstehen ist.
Zurück zum Spiel. Nach einem ziemlich abgefahrenen Intro finden Sie sich auf einem Friedhof wieder. Sie müssen auch nicht lange warten, bis sich der erste der nicht so netten Engelswesen, auf Sie stürzt. Doch bevor es ans Kämpfen geht, pausiert das Spiel und Sie finden sich in einer schwarzen Leere wieder, mit nichts als einem dieser Engelswesen gegenüber. Willkommen im Tutorial. Diese Vorgehensweise wird Ihnen in der ersten Spielstunde noch ein paar Mal begegnen, bis Sie mit allen spieltechnischen Dingen vertraut sind.
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