Das Level-Design an sich ist für meinen Geschmack etwas zu linear. Aufgrund des Rucksacks sollten Sie eigentlich die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen, werden aber schnell von unsichtbaren Barrieren zum Umdrehen gezwungen, wenn Sie sich in eine ungewollte Richtung bewegen.
Grafik und Sound
„Dark Void“ sieht gut aus, daran ist nicht zu rütteln. Durch große Blätter scheinendes Sonnenlicht erwartet Sie schon, nachdem Sie das abgestürzte Flugzeug verlassen haben. Die Charaktermodelle wurden detailliert entworfen, was allerdings nicht über die Oberflächlichkeit der Personen hinwegtäuschen kann. Einzig die Innenlevels sind in einem sehr strikten Stil gehalten, was aber unter den Umständen, dass sie von Robotern verwendet werden, nachvollziehbar ist.
Die Soundeffekte und die Musik fallen nicht sonderlich negativ auf. Der größte Pluspunkt ist, dass auf eine deutsche Synchronisation verzichtet wurde, die der ohnehin etwas seichten Story wohl das Rückgrat gebrochen hätte.
Ehrlich gesagt bin ich ein wenig enttäuscht. Von einer Kombination aus Flug-Action und Bodengefechten hätte ich mir mehr erwartet. Die halbherzige Story, die von den Ladebildschirmen gespoilert wird - und die im Spiel enthaltenen Bugs lassen selbst den ausdauerndsten Spieler mit der Zeit das Interesse am Fortschreiten im Spiel verlieren. Dafür stimmt die grafische Darstellung, auch wenn die Innenlevels etwas monoton wirken. Als erste Alternative gilt "Uncharted 2: Among Thieves" - im Bereich der Jetpack-Action gibt es leider kaum etwas anderes ...