Am 24. November lud Rockstar Games („GTA“, „Beaterator“) zum Stelldichein ins Hotel Triest in Wien. Neben einem Rückblick auf das Jahr 2009 gab es für uns vor allem einen Grund dieser Einladung zu folgen. Nein, nicht das leckere Buffet, sondern den kommenden Open World Action-Titel „Red Dead Redemption“. Lesen Sie in unserem Report, wodurch der Titel auf den ersten Blick überzeugen konnte.Yehaa!Die Vortragenden, allen voran Jochen Färber, PR & Communications Manager von Rockstar Games Deutschland, präsentierten uns bisher ungesehenes Material aus der Xbox360-Version des Titels. Neben einer der vielen Aufgaben, die Sie in diesem Spiel erwarten wird, gefielen vor allem die zufallsgenegierten Ereignisse in der freien Welt. Kleines Beispiel: Der Held reitet gerade auf seinem Pferd aus einer kleinen Stadt kommend in die Prärie hinaus. Hinter einer Biegung des Wegs erspäht er einen Gefangenen-Transport, eine gut gesicherte Kutsche, dessen Fahrer ziemlich verzweifelt aussieht. Grund dafür ist, dass seine beiden Gefangenen entflohen sind. Nun können Sie sich entscheiden, dem Mann zu helfen und die beiden entflohenen Banditen wieder einzufangen – quasi tot oder lebendig.
Für erstere Variante genügt es völlig, dem Pferd die Sporen zu geben, dem Fliehenden hinterher zu preschen und einen gekonnten Schuss aus vollem Galopp in dessen Rücken zu platzieren. Nicht sonderlich heldenhaft, aber dafür zweckmäßig. Die zweite Möglichkeit, den Schurken lebendig zurück zu bringen, erfordert hingegen ein wenig Feingefühl. Wie schon vor Jahren in „True Crime“, gibt es auch in „Red Dead Redemption“ Trefferzonen an den Körpern der Charaktere. Ein Schuss ins Bein verhindert auf effiziente Art und Weise, dass sich ein Gegner aus dem Staub macht. Genau so wurde es uns präsentiert.
Der Held des Spiels stellt den zweiten ausgebüchsten Ganoven und setzt ihn mit einer gezielten Kugel außer Gefecht. Danach kommt das Lasso, quasi Standardausrüstung jedes Kuhhirten, zum Einsatz. Gekonnt wird der Bandit gefesselt und anschließend mehr oder weniger sicher auf dem Rücken des Pferdes platziert.
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