Alles in allem finde ich als „Tony Hawk“ Fan der ersten Stunde, dass der neue Controller eine Innovation ist, aber noch einen Feinschliff benötigt. Wenn man die Casual-Gamer erreichen will muss die Steuerung mit dem Controller einfach überarbeitet werden. Auf der anderen Seite werden die Hardcore-Skateboarder wohl kaum vom Skaten unter dem freien Himmel zur Konsole wechseln, insofern muss man wohl auf die Casual-Gamer zählen und der Schwierigkeitsgrad „Casual“ ist meiner Meinung nach für wirkliche Casual Gamer noch zu schwer. Weiters vermisse ich einen motivierenden Story-Modus der einfach zu Tony Hawk Videospielen gehört.
Grafik und Sound
Grafisch bin ich wirklich enttäuscht von „Tony Hawk: RIDE“. Die Grafik erinnert eher an ein PlayStation 2- als an ein Next-Gen-Konsolenspiel! Die Animationen der Sprünge, Grinds und Special Tricks sind zwar nett, aber absolut kein Highlight. Die Gebäude in den Levels wie auch die Bäume wirken etwas lieblos. Einzig die High Quality Videos zwischendurch sind ein Lichtblick, doch alles in allem finde ich den Titel in puncto Grafik ein wenig enttäuschend.
Soundtechnisch erwartet Sie typisches Tony Hawk-Feeling. Ein genialer Soundtrack der wie auch in den Vorgängerteilen zu überzeugen weiß!
Steuerung
Wie bereits erwähnt dient in „Tony Hawk: RIDE“ ein neuartiger Controller als Eingabegerät. Ich bin sehr froh, dass versucht wurde, ein Stück Innovation unters Volk zu bringen, aber wenn man damit die Masse erreichen will, muss in puncto Steurung noch ein wenig nachjustiert werden. So macht das Ganze keinen Spaß, wenn man eher damit beschäftigt ist, sich nicht zu verletzten als pures Skate-Feeling zu erleben. In der aktuellen Fassung ist der Skateboard-Controller auch nach mehreren Versuchen alles andere als für jung und alt bestens geeignet.