Der Animationsfilm „Planet 51“ läuft bald in den hiesigen Kinos an, doch das Videospiel zum Film ist bereits erhältlich. Ob der Titel den schlechten Ruf von Lizenzspielen hinter sich lässt oder ob es sich doch nur um ein laues Action-Adventure für kleine Kinder handelt, lesen Sie in unserem Test.
Gameplay
Sie schlüpfen in die Rollen des Astronauten Captain Charles „Chuck“ Baker, der als erster Mensch Planet 51 betritt, der zu seiner Überraschung von grünen Männchen bewohnt wird, die bis auf kleine Abweichungen ein Leben wie in den 1950er Jahren auf der Erde führen. Natürlich wird Chuck auf Planet 51 als Außerirdischer angesehen und sorgt für dementsprechende Aufmerksamkeit bei den Bewohnern. Der Astronaut lernt schon bald den kleinen Lem kennen, der auf Planet 51 geboren ist und ihm hilft, wieder von dem Planeten zu fliehen.
„Planet 51“ ist nach dem Open World-Prinzip aufgebaut, wie wir es vom Genre-König „Grand Theft Auto“ kennen. Sie können sich zwischen den Missionen also frei durch die Stadt bewegen, jedoch gibt es wenig Anreiz dazu, denn Nebenmissionen oder Minispiele sucht man vergebens. Lediglich Comic-Ausschnitte gilt es zu sammeln und Schilder zu zerstören, was auf lange Zeit jedoch auch nicht wirklich motiviert. Die Hauptmissionen sind auf die Dauer auch nicht sehr abwechslungsreich, da sich diese zum größten Teil aus Auto-Missionen beschränken, bei denen Sie von Punkt A zu Punkt B müssen. Hin und wieder gibt es Abwechslung davon und Sie müssen zum Beispiel ein Destruction Derby bestreiten.
Anfänglich fallen die Missionen noch recht langweilig aus, da Sie Arbeiten des alltäglichen Lebens wie Zeitungen austragen oder den Rasen mähen erledigen müssen. Danach werden diese zwar spannender, jedoch nicht schwerer. Der Schwierigkeitsgrad wurde ganz eindeutig dem jungen Zielpublikum angepasst und so fällt dieser sehr, sehr leicht aus. Da es auch keine auswählbaren Schwierigkeitsgrade gibt, ist es für erfahrene Spieler schlicht zu einfach.