Die Steuerung der Spielfigur ist akzeptabel, jedoch etwas indirekt. Die Fahrzeug-Steuerung ist schwammig, doch man gewöhnt sich relativ schnell an diesen Umstand und dieser fällt daher auch nicht weiter ins Gewicht.
Den Multplayer-Modus könnte man fast als kleinen Scherz bezeichnen, wobei die Betonung auf dem Adjektiv „klein“ liegt. Der Mehrspieler-Part besteht nämlich lediglich aus einem Modus – nämlich einem Rennen. Für diese Rennen stehen nur wenige Strecken zur Verfügung und es kann auch nur mit einem weiteren Spieler gespeilt werden.
Atmosphäre
Sie bewegen sich durch eine bunte, freundliche und sonnige Spielwelt, die stark an das Amerika der 1950er Jahre erinnert. Insgesamt wartet das Game mit einer durchweg fröhlichen und familienfreundlichen Atmosphäre auf. Unterstreichen sollte man auch das witzige Element, dass die Charaktere zum Teil wirklich komische Kommentare von sich geben. Der Humor richtet sich dabei nicht ausschließlich auf die kindliche Zielgruppe, sondern kann auch mit „erwachsenem“ Humor punkten. Was zumindest mir persönlich jedoch die ganze Spielzeit über im Gedächtnis war, war die Tatsache, dass es sich um ein typisches Lizenzspiel handelt und nichts darüber hinaus …
Zusammenfassung
Alles in allem ist „Planet 51“ wieder einmal ein typisches Lizenzspiel, das mit technischen Macken und sich wiederholenden Missionen zu kämpfen hat. Kleine Kinder, denen der Kinofilm gefallen hat, werden wohl viel Freude mit dem Spiel haben, wenn sie es unter dem Weihnachtsbaum finden. Erwachsene Spieler sollten jedoch eher einen Bogen um das Spiel machen und ihr Geld lieber anderweitig investieren, da es sich in keinster Weise in irgendeiner Form hervortut.