Storytechnisch orientiert sich das Spiel am Kinofilm. Wenn die Story am Anfang auch etwas zu kurz kommt und für diejenigen, die den Film nicht gesehen haben, alles etwas verwirrend sein dürfte, blüht diese später so richtig auf und macht zumindest ein wenig Lust aufs Weiterspielen. Negativ fallen die technischen Fehler auf, die leider zur Genüge gibt. So mindern heftige Ruckler, Tearing sowie Pop-ups das durch die relativ eintönigen Missionen ohnehin recht geringe Spielvergnügen noch weiter. Außerdem sind die Ladezeiten häufig und lang, und das obwohl eine Vorinstallation des Spiels auf der Festplatte von Nöten ist.
Grafik und Sound
Grafisch kann sich „Planet 51“ durchaus sehen lassen. Alle Texturen sind gut lesbar und auch Effekte wie die Verzerrung bei großer Geschwindigkeit und Hitzeflimmern stechen positiv hervor. Der 51. Planet ist außerdem sehr detailliert und liebevoll in Szene gesetzt, auch wenn die Stadt offensichtlich nach dem Baukastenprinzip aufgebaut ist, weshalb sich verschiedene Elemente unzählige Male wiederfinden. Die Zwischensequenzen sind zum Teil aus den Filmen übernommen worden, die dann natürlich mit einer ausgezeichneten Qualität auftrumpfen können.
Der Hintergrundmusik ist am besten mit Fahrstuhlmusik und Ähnlichem zu vergleichen, rückt daher nicht weiter in den Vordergrund. Nun kommen wir zur Synchronisation, die ein zweischneidiges Messer ist. Einerseits ist die sprachliche Qualität der deutschen Synchronisation sehr gut, jedoch stimmt das Gesprochene fast nie mit den Lippenbewegungen der Figuren überein, was nicht gerade von viel Liebe zum Detail zeugt.