Nichtsdestotrotz läuft das Spiel auch auf meinem 1,8GHz Intel Core 2 Duo mit erstaunlich guter Grafik ruckelfrei. An dieser Stelle Dank und Respekt an die Entwickler. Die Weitsicht ist enorm und die Vegetation ist der Leistung des Systems angepasst und vernünftig abgestuft. So ist es nicht, wie in anderen Spielen, dass die Vegetation nur in einem bestimmten Umkreis des Spielers erscheint, um die Hardware nicht zu überfordern, sondern die Begrünung wird in die Ferne fast unmerklich lichter, so ergibt die Umgebung immer ein sehr nettes Gesamtbild.
Der Sound ist in Ordnung. Die Stimmen der Sprecher klingen soldatenklischeehaft maskulin und es kommt einem vor, als hätte man die Stimmen schon in dutzenden anderen Spielen und Kriegsfilmen gehört. Ein kleines aber feines Detail, das ich entdeckt habe, ist dass sich die Stimmen an die Umgebung anpassen. Erteile ich Befehle, ist die Resonanz des Schalls eine andere, je nachdem, ob ich mich gerade auf einer Ebene befinde oder in einem geschlossenen Raum.
Die Schussgeräusche klingen ebenfalls erschreckend echt und wenn plötzlich ein Kugelhagel rund um einen einschlägt, zuckt man schon mal mit dem Kopf zur Seite und versucht den Schüssen vor dem Bildschirm auszuweichen.
Zusammenfassung
„Operation Flashpoint“ hat mich als Shooter-Fan extrem begeistern können. Bei diesem Spiel passt einfach alles zusammen. Sehr realitätsnahes Gameplay, ein passendes Setting, schöne Optik und mit diesem Sound ergibt das einfach eine sehr stimmige Atmosphäre. Spieler, die auf actionreiches Geballer stehen, dürften sich vielleicht über einen zu niedrigen Actiongrad beschweren, doch ich finde nicht, dass der Versuch ein realistisches Kriegsspiel zu erschaffen auf Kosten des Spielspaßes gegangen ist, sondern, dass hier eine sehre gute neue Art von Kriegsspiel erschaffen wurde.