Der neue „Tekken“-Teil macht hier extrem süchtig, da auch jeder Charakter, von denen es über 40 gibt, seine eigenen Gegenstände besitzt, die ausgerüstet, sowie erobert werden wollen. Relativ sinnlos ist hingegen das Geld, das verdient und für andere Kleidungsstücke ausgegeben werden kann, allerdings keinerlei Verbesserungen enthält, weshalb Sie nur sehr wenig Ausrüstung kaufen werden.
Steuerungstechnisch gibt sich „Tekken 6“ in der Arena keine Blöße. Die Moves werden schnell erkannt und Specials sind eigentlich recht leicht auszuführen. Ein wenig anders verhält es sich im Abenteuer-Modus. Hier kann schon mal Frust aufkommen, wenn Sie zum Beispiel einen wichtigen Gegner zwar anvisieren, aber seltsamerweise nicht angreifen können.
Gerade im „Hard“-Modus wird es dadurch bei den Boss-Kämpfen ziemlich schwierig, sich auf den Endgegner zu konzentrieren, wenn sich etliche andere Gegner in den Weg stellen. Allerdings sei hierbei gleich erwähnt, dass das Grundspiel absolut schaffbar ist, die Geheimlevels jedoch teils extrem schwierig zu schaffen sind.
Nicht nur alleine gut
Am Mehrspieler-Modus gibt es ebenfalls nicht viel auszusetzen. Die Kämpfer sind hier von Anfang an verfügbar und warten nur darauf, sich gegenseitig zu bekriegen. Natürlich ist die Grafik hier besser als im Abenteuer-Modus, da sich der Kampf auf „1 gegen 1“ beschränkt und Sie die Charaktere seitlich sehen.
Auch sind die Arenen hier teilweise zerstörbar. Dies hat zwar keine richtigen Auswirkungen auf den Kampf, jedoch auf die Energieleiste des Gegners, wenn Sie ihn besonders hart gegen Säulen und Zäune treten. Sobald die Ausdauer auf ein Minimum gesunken ist, wird der „Zorn“- Modus aktiviert, um noch mehr Schaden auszuteilen.