Da die Infizierten Verstärkung erhalten haben, wurde auch das Arsenal und die Hilfsmittel, die den Überlebenden zur Verfügung stehen, angeglichen. Neu sind etwa der Defibrillator, mit dem tote Teamkollegen wiederbelebt werden können, und die Adrenalinspritze, die Sie schneller feuern oder mit Nahkampfwaffen zuschlagen lässt.
Apropos zuschlagen! Ebenfalls neu sind die Nahkampfwaffen, wie Katanas, Äxte oder sogar die altbewährte Motorsäge und viele weitere, die nach erfolgreichem Einsatz Ihren Bildschirm mit Zombieblut vollspritzen, während den Untoten die eigenen Gliedmasen um die Ohren fliegen.
Deutsche Version
Die mit dem USK-Siegel ausgestattete Deutsche Version von „Left 4 Dead 2“ wurde – wie bereits im Vorfeld vermutet – ordentlich geschnitten. Gliedmasen bleiben stets, wo sie hingehören, und die Ragdoll-Physik wurde entfernt. Zum Glück entschied sich Valve eine deutsche PEGI-Fassung für Österreich und die Schweiz zu veröffentlichen, an deren Inhalt nicht herum geschnipselt wurde.
Steuerung
Wie im ersten Teil steuern Sie Ihren Charakter mittels WASD-Standardkonfiguration. Mit der linken Maustaste greifen Sie Feinde an, mit der rechten stoßen Sie diese von Ihnen weg. Valve machte hier keine Fehler.
Grafik und Sound
Die Grafik ist im Vergleich zum Vorgänger um ein ganzes Stück verbessert worden, obwohl dieser ebenfalls recht hübsch anzusehen war. Besonders gut gefallen die Lichteffekte und Charaktermodelle. Auch die Wunden und Einschusslöcher in den Körpern der Zombies sehen fantastisch aus.
Die Musik wurde ein wenig verändert, enthält aber noch immer das „Left 4 Dead“-Theme. In Teil zwei zielt sie jedoch nicht so sehr auf Horror, sondern eher auf Unterhaltung ab.