Neben den herkömmlichen Match-Auswahl-Spielen haben Sie die Möglichkeit einen eigenen Spieler zu erstellen. Sie legen Größe, Aussehen und Anfangs-Attribute fest und starten in Ihre Karriere. Beim allerersten Spiel geht es bereits halbwegs zu Sache, denn Dinge wie Taktik, Fairness und Teamgeist werden genauso bewertet wie die Fähigkeit Körbe zu werfen. Am Ende entscheidet dann ein Talent-Scout der NBA ob wir würdig sind – und er entschied sich für mich, obwohl ich so ziemlich alles vergeigt habe, was zu vergeigen war. Glück muss man haben!
Der weitere Verlauf der Karriere gestaltet sich ähnlich. Mit der Zeit wird einem auch die Steuerung geläufig, obwohl diese alles andere als einfach ist. Die Matches laufen meist gleich ab, je nachdem wie wertvoll Sie als Spieler sind landen Sie mehr oder weniger oft auf dem Spielfeld. Dort können Sie dann Ihre Kompetenz beweisen, bis es heißt „Zurück auf die Bank“. Dann kann das Spiel in Form eines Zuschauers verfolgt oder übersprungen werden, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Spieler wieder rein darf. Bemerkenswert ist, dass das Spiel wirklich aussieht, als würde man nun eine Übertragung im Fernsehen betrachten. Natürlich sieht man noch immer, dass es sich um animierte, wenn auch recht ansehnliche, Spieler handelt, aber das belanglose Hin- und Her ist sehr real gestaltet.
Steuerung
Puh! Von den 15 Seiten Handbuch sind 12 mit Tastenkombinationen bedruckt. Soviel dazu, denn das zu lesen ist uninteressant und mit Versuch und Irrtum im laufenden Spiel erreicht man anfangs nur sehr wenig. Zwar genügen die Grundfunktionen, aber großartige Meisterleistungen erreicht man nur durch intensives Nutzen der Spezialmanöver. Dieses Spiel muss eine Weile gespielt werden, ansonsten will die komplexe Steuerung nicht verstanden werden.