19.11.2009 –
Dragon Age: Origins
Außerdem wirkt sich diese grundlegende Entscheidung auf das gesamte Spiel aus. Sie werden im Spiel immer wieder Personen begegnen, die, nur weil Sie einer gewissen Rasse angehören, nicht mit Ihnen, oder mit einem Mitglied Ihrer Truppe, zusammenarbeiten wollen.Die Reise beginntIn meinem Fall erlebe ich die Geschichte eines jungen adeligen, dessen Vater und größerer Bruder mit der Armee in den Süden ziehen, um sich dort der Dunklen Brut zu stellen. Natürlich versuchen sie das nicht allein zu bewerkstelligen, sondern haben einige Verbündete. Einer dieser Verbündeten ist ein gewisser Howes, der sich auch im Anwesen befindet und auf die Ankunft seiner Truppen wartet.Doch in der Nacht, nachdem der Größere Bruder die Ortschaft mitsamt den Streitkräften verlassen hat um den anderen vorauszueilen, zeigt Howes sein wahres Gesicht und nimmt den Sitz der Adelsfamilie ein. Dabei gehen die von ihm gesandten Truppen nicht gerade zimperlich vor. Unter den Opfern sind nicht nur die Wachen, sondern auch Kinder und Frauen. Generell wird in „Dragon Age Origins“ nicht gerade mit Blut gegeizt, was aber die Atmosphäre nur beisteuert. Wer kann sich schon ein solches mittelalterliches Szenario ohne derbe Schlachten und ungehobelten Schurken vorstellen – da darf es schon die eine oder andere Blutfontaine sein, die die Kleidung und sogar das Gesicht der Charaktere mit roten Spritzern und Punkten überzieht. Im weiteren Spielverlauf treffen Sie auf eine Vielzahl von Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben. So auch der König, auf den Sie nach dem Verlassen Ihres Heims und den Tod ihrer Eltern treffen. Dieser ist sosehr von seinem eigenen Triumph überzeugt, dass er für die wirklichen Probleme nicht mehr als ein Lächeln übrig hat. Sollten Sie ebenfalls diese Anfangsphase der Geschichte erleben, werden Sie auch den Grauen Wächter Duncan kennenlernen, der ebenso Charakter-Tiefe beweist. |
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