Eine von all diesen gelungenen Missionen sorgt allerdings für ordentlich Brennstoff, der das Feuer rund um die Killerspiel-Diskussion wieder auflodern lässt. In dieser spazieren Sie seelenruhig in einen russischen Flughafen, begleitet von einer Hand voll Terroristen, und sehen mit an wie geschätzte 500 Zivilisten ermordet werden.
In der deutschen, entschärften Fassung des Spiels, werden Sie gleich bei Ihrem ersten Besuch im Hauptmenü gefragt ob Sie diese Mission überspringen wollen. Spielen Sie den Level trotzdem, gilt dieser als gescheitert sobald Sie selbst das Feuer auf einen der Unschuldigen eröffnen, während der Spieler der englischen Originalfassung sich selbst am Massaker beteiligen kann.
Durch die Geschehnisse in dieser Mission wird auch der Krieg zwischen den beiden Supermächten USA und Russland ausgelöst. Warum genau, dass erleben Sie am besten selbst.
Musliplayer
Der Multiplayer-Modus von „Call of Duty: Modern Warfare 2“ lässt keine Wünsche offen. Jeder Spieler besitzt ein eigenes Konto, auf dem Errungenschaften und Statistiken dauerhaft gespeichert werden. Je nach Ihrem Level, dürfen Sie verschiedene Klassen und Modi wählen, um sich mit anderen Spielern zu messen.
Einziger Wehrmutstropfen: Es gibt keine Dedicated Server, was bedeutet, dass einer der am Gefecht teilnehmenden Spieler gleichzeitig der Host einer Partie ist. Ein lästiger Umstand, da es auf diese Weise äußerst schwierig und vor allem langwierig ist, ein Spiel zu starten.
Steuerung
In Sachen Steuerung erlaubt sich „Call of Duty: Modern Warfare 2“ keine Fehler. Die klassische WASD-Konfiguration gepaart mit einigen sinnvollen Erweiterungen, wie das Werfen einer Granate mittels Maustaste 3. Einzig das Wechseln zwischen den beiden Waffen, die Sie mit sich tragen können, bedarf ein klein wenig Gewöhnung, geht dann aber wie fließend von der Hand.