Das lange Warten hat endlich ein Ende. Nachdem uns Activision mit einigen actiongeladenen Trailern so richtig eingestimmt hat, konnten wir nun endlich selbst Hand anlegen. Wie sich „Modern Warfare 2“ („MW2“) anfühlt, verrät Ihnen unser Review.
Wer den ersten Teil gespielt hat, weiß genau, was auf ihn zukommen kann. Die Fußstapfen, die „Modern Warfare“ (MW) hinterlassen hat, könnten für manch ein Spiel zu groß sein. Über Nacht hat der Action-Kracher vom Entwickler Infinity Ward damals neue Maßstäbe gesetzt. Mitreißende, adrenalingeladene Action vom Feinsten war die Devise. Um daran anschließen zu können, braucht es was Ordentliches. Gleich vorweg, auch der zweite Teil hat es richtig in sich.
„Call of Duty: Modern Warfare 2“ knüpft dort an, wo der erste Teil geendet hat. Die Geschichte geht also weiter. Die Welt befindet sich in naher Zukunft im Ausnahmezustand. Die Sieger der Schlacht in „MW“ scheinen gar nicht die wahren Sieger gewesen zu sein. Der Hauptbösewicht, den Sie im letzten Teil zur Strecke gebracht haben, wird von Russland zum Helden gemacht. Im Hintergrund zieht jemand weiter an den Fäden für eine Verschwörung. Eine geheime Mission einer internationalen Spezialeinheit gerät völlig schief und die USA werden für viele zivile russische Opfer verantwortlich gemacht. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Krieg bricht aus und etwas, was niemand für möglich hielt, tritt ein. Fremde Soldaten landen in den USA, Russland greift an. Und Sie mitten drin im Getümmel.GameplayBevor Sie das Spiel starten können, werden Sie gefragt, ob Sie eine bestimmte Mission überspringen möchten. Dabei geht es um die Flughafen-Mission, die dem Spiel im Vorfeld sehr negative Berichterstattung in den Medien einbrachte. Eine australische Organisation zum Jugendschutz meldete sich mit Bedenken zu Wort über die Notwendigkeit, solche Dinge zu zeigen, und forderte eine nochmalige Einstufung des Spiels. Wie gesagt, Activision überlässt es, dem Spieler zu entscheiden, ob er die Mission spielen möchte oder nicht. In der deutschen Fassung, ist sie jedoch so gekürzt, dass sie als absolut unsinnig erscheint. Der Spieler bewegt sich fünf Minuten nur und sieht zu, bevor er selbst auch eingreifen kann. Eröffnen Sie selbst das Feuer auf Zivilisten, folgt die Einblendung, dass auf diese nicht geschossen werden darf.
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