Willkommen in Ferelden. Sofort füllen wir uns hier wohl, wollen bleiben und alles erkunden. Glaubwürdige Charaktere und eine gute Geschichte reißen uns mit. Noch dazu hat es BioWare geschafft, dem Ganzen eine ordentliche Hintergrundgeschichte zu verleihen. Konflikte zwischen den Rassen und zwischen unterschiedlichen Klassen geben der Story eine gewisse Tiefe. Die politischen Konflikte in Ferelden sind ebenso glaubwürdig wie bekannt. Wir wollen unseren Weg in dieser Fantasy-Welt gehen und sehen wohin er uns führt.
Dankenswerterweise haben auch unsere Teamkameraden eine Geschichte. Sie handeln nach ihrem eigenen moralischen Befinden und damit kommt es ab und an zum Konflikt in der Runde. Es macht einen heiden Spaß der Anführer dieser Gruppe zu sein. Manchmal müssen wir einen der Unseren aber ziehen lassen, weil er einfach nicht unseren Weg mitgehen will.
Vorsicht, wir orten Suchtpotenzial. Ist erstmals die lineare Einführung überstanden öffnet sich eine fantastische Welt. Egal ob wir schon 20 oder 30 Stunden dabei sind, dass Spiel lässt einen nicht mehr los. Charakter hochleveln, Nebenquests erfüllen und einfach in die Welt eintauchen – großartig! Die erwähnten Kritikpunkte fallen beim Spielen nicht mehr auf. Sie werden von der Story derart gefesselt, dass alles andere zur Nebensache wird. Endlich gibt es wieder einmal ein Rollenspiel, das man nicht mehr weglegen möchte. Ein kalter Herbst und Winter können kommen, ich verabschiede mich nach Ferelden.