Steuerungstechnisch kann ich wieder nur auf den in diesem Punkt ebenfalls besseren Vorgänger „Colin McRae Rally 2005 plus“ verweisen. In „DiRT 2“ kann man zwar, wenn man die Fahrhilfen ausschaltet, den ein oder anderen guten Drift hinlegen, jedoch war das Fahrverhalten im Racer aus dem Jahre 2005 deutlich realistischer und schlicht besser. Übrigens kann ich an dieser Stelle nur empfehlen, die Fahrhilfen herunterzuschrauben bzw. ganz auszuschalten, da sonst das ganze Rally-Feeling komplett verloren geht.
Grafik
Während die „DiRT 2“-Entwickler auf den Konsolen eine atemberaubende Grafik zauberten, ist die PSP-Fassung weit weniger „schön“.Hier hat man definitiv nicht das volle Potential von Sonys Handheld genutzt – Bäume und Sträucher sind zwei-dimensional, die Schatten sind verpixelt und auch sonst sind die eher Animationen matschig und detailarm.
Sound
Während man im Menü noch mit angenehmem Soft-Rock eingehüllt wird, gibt es während den Rennen überhaupt keine Musik. Das wäre ja noch völlig legitim, wenn denn der Motorsound wenigstens eine angenehme Soundkulisse bilden würde. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn beispielsweise der BMW Z4, bei dem in Realität die Erde bebt, klingt im Spiel wie ein Moped oder Rasenmäher.
Auch das Reifenquietschen oder das Bersten des Blechs klingt nicht gerade besonders betörend, was die Geräuschkulisse während des Rennens insgesamt sehr unangenehm macht.
Zusammenfassung
Die PSP-Version von „Colin McRae: DiRT 2“ ist nicht frei von Fehlern und bietet auch keinerlei besondere Innovationen gegenüber der Konkurrenz. Wer die Qual der Wahl hat, sollte auf jeden Fall zur PS3- bzw. Xbox 360-Variante des Racers greifen, da diese in jeder Hinsicht besser sind.
Wenn Sie allerdings ein kurzweiliges Rennspiel für PSP suchen und dabei nicht allzu hohe Ansprüche stellen, können Sie durchaus einen Blick auf „DiRT 2“ werfen.