Besonders positiv stechen aus diesem bisher nur recht mittelmäßigen Spiel die „Herausforderungen“ hervor. Von diesen gibt es fünf Verschiedene, die es jeweils in vier unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu meistern gilt:
„Zeit in der Luft“: In diesem Event müssen Sie über Schanzen springen und, wie der Name schon verrät, möglichst lange Zeit in der Luft sein.
„Trailblazer“: Hier treten Sie gegen die Zeit an und versuchen die Strecke so schnell als möglich zu absolvieren.
„Gatecrasher“: In dieser Herausforderung gilt es mit einer vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit durch Radaranlagen fahren.
„Powerslide“: Hier müssen Sie möglichst lange Drifts hinlegen, um eine Medaille zu erlangen.
„Letzter Spieler“: In diesem Event scheidet jede Runde ein Spieler aus – wer am Ende übrig bleibt, gewinnt die Gold-Medaille.
Wie Ihnen vielleicht bereits aufgefallen ist, sind im Grunde alle Herausforderungen aus anderen Rennspielen, wie „Need for Speed“ oder „Burnout“ übernommen. „Colin McRae: DiRT 2“ erfindet das Rad also nicht neu, aber die Herausforderungen erweitern immerhin den ohnehin recht knapp bemessenen Spielumfang um einige unterhaltsame Events.
Nun kommen wir zum wohl größten Kritikpunkt an dem Handheld-Racer: der verkorksten Engine.
Beim Fahren äußert sich diese Schwäche eigentlich gar nicht, jedoch verlaufen Sprünge und Kollisionen oft „physikalisch sehr inkorrekt“ und der Wagen wird auf irrwitzige Weise über den ganzen Bildschirm geschleudert.
Das ist eigentlich doppelt schade, da der vier Jahre ältere PSP-Ableger „Colin McRae Rally 2005 plus“ eine für Handheld-Verhältnisse großartige Engine hatte und man besser dran gewesen wäre, wenn man diese einfach übernommen hätte.
Einen Pluspunkt gibt es für den Multiplayer-Modus, den Sie mit bis zu drei Freunden spielen können und der kurzweilig sehr unterhaltsam sein kann.