Die Grafik trägt natürlich wesentlich zu der Gruselatmosphäre die „Black Mirror 2“ vermittelt bei. Die schön animierten 3D-Charaktere fügen sich nahezu nahtlos in den 2D-Hintergrund ein, der durch Animationen sehr dynamisch wirkt. Ebenfalls positiv überrascht hat mich, dass sich das Spiel automatisch auf die Auflösung meines Monitors angepasst hat und somit das Bild sehr scharf erscheinen lässt. Was will man von einem Point’n’Click-Adventure mehr?
Die Musik passt immer zum Spielgeschehen und erzeugt im richtigen Moment Gänsehaut. Gerade der Soundtrack trägt auch wesentlich zu dieser „Irgendwas-stimmt-hier-nicht-Stimmung“ und sorgt dafür, dass einem ständig Gedanken, die Story und das Spiel betreffend, im Hinterkopf schwirren, die einem auch bei zwischenzeitigem Beenden des Spieles nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Vertonung der Charaktere wirkt großteils sehr professionell und authentisch.
Zusammenfassung
Was will man mehr? Ein Adventure mit einer fesselnder Story, packendem Gameplay, exzellenter Grafik und morbider Gruselatmosphäre. Die Mischung ist bis auf einige Kleinigkeiten, die noch etwas verbesserbar wären, nahezu perfekt. Doch bei so einer gelungen Gänsehautatmosphäre kann man bei den Cons schon mal ein Auge zudrücken und sich voll und ganz in das Spiel vertiefen. Darum kann ich „Black Mirror 2“ jedem Adventure-Fan oder denjenigen, die es noch werden wollen, oder auch Nicht-Adventurespieler, … naja sagen wir einfach jedem empfehlen.