„Risen“ ist wohl eines der am meisten erwarteten Spiele dieses Jahres. Viele Spieler hoffen, dass „Risen“ als spannendes Rollenspiel viele Stunden an Spielspaß mit sich bringt und so die sinkenden Temperaturen vergessen lässt. Ob diese Hoffnungen erfüllt werden oder nicht, lesen Sie im folgenden ausführlichen Review.
Nach einer etwas längeren Ladezeit sehen wir nach dem Doppelklicken des „Risen“-Symbols am Desktop das Spielmenü, welches sehr übersichtlich gestaltet ist. Man sieht einen Mann, der eine Art Cyborg-Auge hat. Was es mit dieser Person auf sich hat, möchte ich Ihnen jedoch erst später näher bringen.
Nachdem wir uns für ein „Neues Spiel“ entschieden haben und dieses im Menü ausgewählt haben, startet eine sehr eindrucksvolle Intro-Sequenz, in der man erste Details zur Story erfährt. Eine imposante Stimme kommentiert die Szenen, die man im kinoreifen Intro sieht. In der Einleitung erfahren wir, dass wir als blinder Passagier auf einem altertümlichen Schiff mitfahren. Plötzlich sehen wir auf dem Schiff wieder den Mann mit dem Cyborg-Auge. Dieser fordert auf einmal ein übermächtiges Wasser-Wesen zum Kampf heraus. Diesen Kampf entscheidet das überdimensionale Wesen ganz klar für sich und unser Schiff wird in die Tiefen des Meeres gezogen. Dabei zerbricht das Schiff in alle Einzelteile und die Videosequenz ist zu Ende. Bei uns finden Sie ein Teil dieses Intros zum Ansehen:
Kurz darauf finden wir uns als Schiffbrüchige auf einer tropischen Insel wieder. Wohin man auch blickt, überall liegen Trümmer des Schiffswracks und ertrunkene Passagiere. Als erste große Tat verschaffen wir uns einen Überblick über den Ort, an dem wir nun aufgewacht sind. Dort erblicken wir neben Goldmünzen, Wein, Muscheln und weiterem nützlichen Zeug unsere Begleiterin Sara, die sich mit uns auf das Schiff geschlichen hat und wie wir als blinder Passagier mit an Bord war. Sie gibt uns gleich den Auftrag, eine Waffe am Strand zu suchen, damit wir sie vor den bösen Monstern der Insel beschützen können. Auf der Suche nach einer ultimativen Waffe, mit der wir die Insel in einem Atemzug erobern können, finden wir einen Holzknüppel, der für primitive Selbstverteidigungsaufgaben reichen muss. Mit diesem Knüppel bewaffnet suchen wir weiter den Strand nach nützlichen Utensilien ab. Nachdem wir nun einige Goldmünzen, Muscheln und so weiter entdeckt haben, stört ein Aasgeier das bunte Treiben. Wir ziehen gekonnt unseren Knüppel und schicken den bösartigen Vogel ins Nirvana. Wie bei Rollenspielen üblich wird die Leiche des Vogels durchsucht und alles Nützliche eingesteckt. Leider hat der tote Vogel außer einem rohen Hühnerflügel nichts zu bieten. Mit unserer „fetten“ Beute begeben wir uns zurück zu Sara, um über die weitere Vorgehensweise zu diskutieren.