Der Unparteiische pfeift das Spiel an und der Spaß beginnt. Gekonnt wird der erste Angriffsversuch über die linke Seite gestartet. Was gegenüber dem Vorgänger sofort auffällt, ist das verbesserte Ballverhalten. Physikalisch korrekt prallt dieser vom Fuß des ballführenden Spielers und springt auch gerne mal ein wenig zu weit vom Sportler weg. Das macht Zweikämpfe und Laufduelle irrsinnig spannend und bringt jede Menge Spielspaß.
6. Minute. Freistoß für Rapid, Steffen Hofmann steht zum Schuss bereit. Die Distanz beträgt gute zwanzig Meter. Zur Auswahl stehen nun mehrere Möglichkeiten. Zum einen darf ein weiterer Spieler hinzu gerufen werden, der den Ball ein wenig nach rechts oder links auflegen oder auch selbst schießen kann. Zum anderen kann direkt geschossen oder ein Pass gespielt werden.
Die Entscheidung fällt in diesem Fall auf einen hohen Pass an die linke Strafraumgrenze. Dort steht der Verteidiger des SK Rapid, Markus Katzer, bereit und spielt den Ball mit dem Hinterkopf über einen Gegenspieler des HSV weiter auf Boskovic. Dieser trifft das Leder auch mit dem Kopf und stellt, für den gegnerischen Torwart unhaltbar, auf 1:0.
Das dieser Spielzug dermaßen gut gelungen ist, wundert mich, denn ein Kopfballtor zu erzielen, war in einem Teil der „FIFA“-Reihe noch nie so schwer oder besser gesagt realistisch. Des Öfteren wird es Ihnen passieren, dass Sie es zwar schaffen einen Ihrer Spieler in die richtige Position für ein solches zu bringen, der mit dem Haupt gespielte Ball jedoch entweder am Tor vorbei oder in die Hände des Tormanns der Gegenmannschaft fliegt.