„In ferner Zukunft, in den Slums der Städte, fiebert das Volk seiner einzigen Abwechslung entgegen: atemberaubende Stateshift-Rennen.“ So wird „Stateshift“ zumindest am Packungstext angepriesen. Ob es das hält, was es verspricht, lesen Sie in unserem Review.GameplayDas Grundprinzip von „Stateshift“ ist sehr einfach: Man fährt ein Rennen auf einer von vierzehn Strecken. Es gilt, so schnell wie möglich und vor allen anderen ins Ziel zu kommen. Jeder hat das gleiche Fahrzeug, das mit sogenannten Stateshifts verändert werden kann und mit verschiedenen Waffen, wie bei „Mario Kart“, ausgerüstet ist. Zum Beispiel verleiht einem der Dragster einen Geschwindigkeits Boost, ähnlich wie bei einem Nitro-Boost, oder ein Scorch verbessert das Handling, so dass man selbst mit hoher Geschwindigkeit präzise durch die Kurven kommt. Diese Stateshifts kosten Energie, die mit der Dauer der Anwendung der Stateshifts sinkt. Um die Energie wieder aufzufüllen, muss man sogenannte Energie-Pickups aufsammeln.
Soweit die Theorie - in der Praxis gibt es ein paar Logiklücken und sonstige Punkte, durch die „Stateshift“ negativ auffällt.
Beispielsweise starten die Teilnehmer nicht auf der gleichen Stelle des Kurses. Man hat einen wortwörtlich fliegenden Start, da man aus dem Raumschiff, dass die Fahrzeuge transportiert, einfach auf die Strecke geworfen wird - und dann beginnt das Rennen, ohne Countdown, ohne Ampel. Dazu kommt, dass man zwar die Strecke mehrmals in einem Rennen fährt, aber keine Rundenanzeige hat und somit nicht weiß, wie lange das Rennen noch dauert.
Und so gibt man sich dem Spiel hin, fährt brav seine Runden, wie viele sie auch sein mögen, überholt mehrere Gegner, die irgendwo auf der Strecke auftauchen, fährt ins Ziel und ein Raumschiff bringt den Spieler zum nächsten Rennen.
Wo wir gerade beim Thema Gegner sind. Bei diesen Computer-Gegnern von künstlicher „Intelligenz“ zu sprechen, wäre wohl wirklich übertrieben. Denn diese fahren ziemlich fix ihren Kurs ab, ohne irgendwie auf den menschlichen Spieler zu reagieren.
Wenn man hart auf eine Mauer auftrifft, dann explodiert das ganze Fahrzeug. Störend ist dabei, dass es kein Schadensmodell gibt. Entweder der Aufprall ist hart genug, dann explodiert man oder er ist nicht hart genug, dann überlebt man. Es ist zum Beispiel möglich, mehrere Male hintereinander aufzuprallen, ohne zu explodieren, jedoch schlagen die Flammen in den Himmel, wenn man einmal wirklich hart gegen eine Mauer fährt.
Hinzu kommt noch, dass das Spiel als gesamtes ziemlich flach und monoton ist. Das Lesen des Packungstextes hat bei mir Erwartungen auf eine Story in einer Sci-Fi Szenerie geweckt. Von dem bekommt man im Spiel allerdings nichts mit. Man wählt lediglich zwischen einem Fahrer und einer Fahrerin aus und das war alles. In einem kurzen Introfilm sieht man Raumschiffe herumfliegen, die mehrere von diesen Stateshift-Fahrzeugen durchs Weltall kutschieren, ohne wirklich einen Sinn zu vermitteln.
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