Bumblebee, Megatron und Optimus Prime. Das sind weder die neuesten Partydrogen, noch die neuesten Computerviren. Diese rostfreien Riesen sind die Helden des neuen „Transformers“-Filmes und, wie könnte es anders sein, auch der dazugehörigen Videospielumsetzung.
In „Transformers – Die Rache“ spielen Sie mehr oder weniger genau, die Story des gleichnamigen Filmes nach. Soweit, so wenig überraschend. Doch dieses Mal dürfen Sie auch in die Blechmäntel der zerstörerischen Decepticons schlüpfen um Chaos und Unheil über die Welt bringen. GameplayNachdem Sie sich für eine Seite entschieden haben, lernen Sie die Grundlagen des Spieles in einem Tutorial kennen. Sehr schnell lernen Sie aber auch zwei Dinge. Erstens, in diesem Spiel muss man viel unverständliches Gerede über sich ergehen lassen, und zweitens, der wahre Feind in jedem Level ist nicht der jeweilige Gegenpart, sondern das viel zu knappe Zeitlimit. Denn Ihre Leistung wird nach jeder Mission, abhängig von der benötigten Zeit, mit einer Medaille aus der Reihe Bronze/Silber/Gold/Platin belohnt.
Die Missionen an sich bieten leider kaum Abwechslung. Obwohl laut Briefing jedes Mal etwas Spezielles zu tun ist, läuft es immer wieder auf dasselbe heraus. Denn egal ob Sie Sender reparieren (oder zerstören) oder eine menschliche Hauptfigur beschützen (oder töten) müssen, im Endeffekt läuft das Spiel immer nach dem gleichen Schema ab. Von Punkt A nach B, gesichtslose Gegnerhorden erledigen, von Punkt B nach C, Gegnerhorden erledigen …
Zwischen den Missionen, nachdem Sie das belanglose Gelaber der Roboterriesen überstanden haben, dürfen Sie gewonnenes Energon in die Verbesserung zahlreicher Fähigkeiten, wie Lebensenergie oder Waffenüberhitzungszeit, stecken. Das, und die zahlreichen freischaltbaren Extras sind aber leider auch die einzige Motivation weiterzuspielen, die Ihnen das Spiel bietet.
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