Wer noch immer den guten alten Zeiten in Sachen RPGs nachtrauert, hat höchstwahrscheinlich in paar Rollenspielperlen wie „Star Ocean: The Second Story“ zu Hause, die vielleicht nicht den kommerziellen Durchbruch in Europa geschafft haben, aber trotzdem Maßstäbe gesetzt haben. Erforschen Sie mit uns entfernten Planeten ...
„Star Ocean: The Second Story“ beginnt gleich mit einem Feature, das selbst heutige Rollenspiele leider noch fast immer sträflich vernachlässigen: Die Möglichkeit, den Plot aus verschiedenen Blickwinkeln zu spielen. Sie entscheiden sich vor Beginn des Spiels entweder für den Einstieg als Claude C. Kenni, den jungen Kadetten in der Raumschiffföderation von der Erde, oder aber Sie wählen den Einstieg als Rena, die ebenfalls blutjunge Dame mit Heilkräften vom unerforschten Planeten Expel.
Je nachdem, wie Ihre Wahl ausfällt, ändern sich gewisse Gesichtspunkte der Story - die Protagonisten sind in einigen Schlüsselszenen getrennt – und ebenso die Möglichkeit, Gefährten mitzunehmen, hängt von Ihrem Entschluss ab. Als Claude erforschen Sie zunächst als Mitglied einer Föderationsbrigade einen unterentwickelten Planeten, der einen unbekannten Mechanismus birgt. Rena wiederum startet das Abenteuer in ihrem Heimatdorf Arlia, die eines Tages sämtliche Warnungen bezüglich wilder Monster in den Shingo-Wald geht und dort prompt vom „Krieger des Lichts“ gerettet wird, dessen Erscheinen längst prophezeit wurde ...
Nach spätestens einer Stunde Spielzeit haben sich die beiden Schicksale vereint und man befindet sich auf der Reise, um rätselhafte Vorkommnisse zu erforschen – und das in einem Ausmaß, das auf der PSone seinesgleichen sucht.
|
|