Eine direkte Konfrontation mit einem Drachen sollte man tunlichst vermeiden. Besonders wenn der Drache groß und rot ist, außerdem Interesse für Erdöl zeigt und mehr Truppen zur Verfügung hat. Wie unsere ersten Erfahrungen mit dem wüsten Ungeheuer verlaufen sind, lesen Sie hier in unserer ausführlichen Preview zum Taktik-Shooter „Operation Flashpoint 2: Dragon Rising“.
Eine 220km² große vor der Nordküste Japans liegende Insel betitelt mit dem schönen Namen „Skira“. Auf dieser Insel befinden sich Waldgebiete, sanfte Hügel, Strände, idyllische Wiesenlandschaften und kleine Dörfer. Der perfekte Ort für den nächsten Urlaub.
Wäre da nicht die Sache mit dem Öl. Das schöne Stück Land, das nach dem zweiten Weltkrieg in sowjetischen Besitz überging, beherbergt nämlich den wohl kostbarsten Rohstoff der nächsten Jahrzehnte. Also beschließt die chinesische Regierung kurzerhand das Eiland zu erobern, um den steigenden Bedarf an Rohöl abdecken zu können.
Russland hingegen will, aufgrund einer gemeinsamen Grenze und der Befürchtung das Geschehen könnte in einen globalen Konflikt ausufern, direkte Kampfhandlungen vermeiden. Darum erbittet man ein Eingreifen der Vereinigten Staaten von Amerika.GameplayIn der uns zur Verfügung gestellten Preview-Version war es uns möglich, zwei Einzelmissionen komplett durchzuspielen. Bei der ersten handelt es sich um die Tutorial-Mission, anhand der wir Ihnen den Ablauf einer Mission näherbringen wollen.
Wir starten mit unserem vier Männer zählenden Squad auf einer kleinen Anhöhe mit dem Befehl, eine Radarstation auszuschalten. Zu Beginn jeder Mission werden uns vom Hauptbefehlshaber unserer Streitkräfte, mittels Funkgerät, unsere Ziele samt Hintergrundinformation erklärt. Bevor wir unsere Truppe schlussendlich in Bewegung setzen, rufen wir noch schnell das Befehlsmenü auf, um sicherzugehen, dass uns unsere Kameraden auch folgen. Die aus dem Vorgänger bekannte, teils umständliche Befehlsmenüstruktur wurde von den Entwicklern ordentlich entschlackt und durch ein kreis- bzw. kontextsensitives Menü ersetzt, das sich als durchaus effektiv erweist.
Schon nach den ersten paar Metern stehen wir chinesischen Widersachern gegenüber. Am oberen Bildschirmrand, auf einer Skala, die uns die Himmelsrichtungen angezeigt, wird der Feind als rotes Symbol vermerkt. Verlieren alle Teammitglieder die Männer der Gegenseite aus den Augen, verblassen diese langsam und verharren in jener Richtung, in der die letzte bekannte Position liegt.
Mittels des vorher erwähnten Befehlsmenüs erteilen wir zwei Kampfgenossen unseres Trupps die Aufgabe, Sperrfeuer auf die feindlichen Soldaten hinter der Sandsackmauer zu legen, während wir mitsamt dem vierten Kämpfer den Feind flankieren. Diese Vorgehensweise, bekannt aus der „Brothers in Arms“-Reihe, hilft uns noch aus so manch brenzliger Situation. Von der Seite her eröffnen wir das Feuer auf die ahnungslosen Chinesen. Landen wir einen Treffer zeigt uns dies ein weiß aufleuchtendes Kreuz an. Ist der Feind tödlich getroffen, erscheint es rot.
|
|