Wenn eine Prügelspielserie nicht tot zu kriegen ist, so ist dies „King of Fighters“. Im Original, auf dem leider schon zugrunde gegangenen „Neo Geo“, wird die Serie nun mit „King of Fighters 98“ auf der PS2 neu aufgelegt. Ob dies ein Grund ist, das Spiel zu kaufen, lesen Sie in unserem Review.
Für alle die „King of Fighters“ nicht kennen: Die bekannte Serie wurde seit einiger Zeit jedes Jahr mit neuen Kämpfern auf dem „Neo Geo“ veröffentlicht. Nun ist auch die PlayStation 2 an der Reihe. Es treffen sich die besten und berühmtesten Fighter unterschiedlicher Spiele, um eine Art „Battle Royal“ auszutragen.
So kämpfen etwa „Ryo Sazaki“ vom „Art of Fighting Teeam“ auf „Leona“ vom Ikari Team. Oder auch „Mai Shiranui“ vom Frauenteam auf „Shermie“ von den Orochis. Diese Liste ließe sich auf die komplette Riege von 64 Kämpfern ausdehnen, wobei sogar einige Bossgegner anderer Teile spielbar sind.
Unter diesen 64 Kämpfern finden sich auch einige neue, die im Original vom „Neo Geo“ noch nicht dabei waren, wie zum Beispiel Eiji Kisaragi, Kasumi Todoh, Geese Howard, Wolfgang Krauser, Mr. Big, Goenitz, Orochi, Blue Mary, Ryuji Yamazaki oder auch Iori YagamiGameplayDie „King of Fighters“-Saga ist am besten mit „Street Fighter“ zu vergleichen, wobei sich die Charaktere auch hier teils extrem voneinander unterscheiden. Dies gilt nicht nur vom Aussehen, wo manche Charaktere beinahe den ganzen Bildschirm benötigen, während andere nur ein Drittel deren Ausmaße haben.
Doch die Ausgewogenheit der Kämpfer ist hervorragend. Sie werden mit kaum einem Charakter einem anderen hoffnungslos unterlegen sein, da jeder Kämpfer seine eigenen Stärken und Schwächen besitzen. Während starke Gegner meist langsam sind, wieseln schwächere herum so dass es schwer ist, diese zu treffen.
Dies kommt besonders dem Mehrspieler-Modus zugute, der immer und immer wieder Spaß macht. Kaum bei einem anderen Spiel sind diese Duelle dermaßen spannend, da Sie immer mehrere unterschiedliche Kämpfer in das Team aufnehmen.
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